Philosophy Lexicon of Arguments

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Motion: spatial variation of one or more observed or not observed objects in time. Problems arising in connection with attribution or withdrawal of predicates. See also change, temporal identity, process, flux, vectors.
 
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Motion V 16ff
Rennbahn/Bewegung/Zenon/Paradoxie/Sainsbury: soll beweisen, daß nichts anfangen kann, sich zu bewegen, um zu einem Punkt nach einem Meter zu kommen, muß man erst bis zur Hälfte kommen usw. - V 33/34 Problem: die Entsprechung von physikalischem Raum und mathematischer Reihe - Bsp ein Punkt teilt eine Strecke, die beiden Streckenteile haben keinen Punkt gemeinsam. Gehört der Teilungspunkt zur einen oder der anderen? (Zu beiden kann er nicht gehören, da sie ja keinen Punkt gemeinsam haben, sonst wären sie ja nicht geteilt. Muß durch Festsetzung geregelt werden - aber physikalisch kann nichts von einer Festsetzung abhängen - logisch: brauchen wir den Begriff einer Grenze, die selbst keinen Raum einnimmt - V 37 Lösung: das Passieren der Strecke ist hinreichend, denn der Grenzpunkt Z* gehört zwar nicht zur Reihe von Z-Punkten, aber Z* gehört zu dem Bereich des Raumes, der der Z-Reihe (der davorliegenden Punkte) entspricht - Problem: wir müssen annehmen, daß wir kohärente Raumbegriffe haben, aber die erhalten wir nur durch diese mathematischen Strukturen - Fazit: Zenon verlangt von uns eine sorgfältigere Ausarbeitung unserer räumlichen Begriffe -" V 38 entspricht im wesentlichen Achilles/Schildkröte.
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Me I Albert Menne Folgerichtig Denken Darmstadt 1988
HH II Hoyningen-Huene Formale Logik, Stuttgart 1998
Re III Stephen Read Philosophie der Logik Hamburg 1997
Sal IV Wesley C. Salmon Logik Stuttgart 1983
Sai V R.M.Sainsbury Paradoxien Stuttgart 2001




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Ed. Martin Schulz, access date 2017-03-23