Philosophy Lexicon of Arguments

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Chalmers, David
 
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David Chalmers
Necessity Schwarz I 27
Definition strong necessity/Chalmers: Thesis: In addition to substantial contingent truths, there are also substantial modal truths: For example, Kripke is essentially a human being, e.g. that pain is essentially identical to XY.
N.B.: knowledge of contingent facts is not sufficient to recognize these modal facts. How do we recognize them, perhaps we cannot do this (van Inwagen 1998) or only hypothetically through methodological considerations (Block/Stalnaker 1999).
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Schwarz I 208
A posteriori/Necessity/Lewis/Schwarz: here the secondary truth conditions are generally fulfilled, but not the primary ones! The first circumstance makes the sentences necessary - secondary truths reflect the behavior in modal embeddings - the second makes them a posteriori. But not because primary conditions of truth would be determined by embedding in epistemic operators (as in (Chalmers, 2003)), but because, according to our language conventions, e.g. "The Morning Star is the Evening Star" may not always be expressed, but only when certain conditions are available about which we must first inform ourselves.
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Schwarz I 209
E.g. if the astronomers announce tomorrow that the Morning Star is not the Evening Star, then they have real news, but they do not violate our language conventions. This has something to do with Lewis' description theory of the reference.
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Chalmers I 63
Notwendige Wahrheit/Gareth Evans/Chalmers: (Evans 1979):
Def „oberflächliche Notwendigkeit“/Evans: Bsp „Wasser ist H2O“, wenn der Modaloperator „aktual fixiert“ ist, d.h. bezogen auf die aktuale Welt (die Welt des Sprechers). (Davies und Humberstone, 1980). Es kann sich herausstellen, dass die Referenz eine andere ist. (d.h. dass sie es die ganze Zeit über war).
Def „tiefe Notwendigkeit“/Evans: diese wird nicht von a posteriori Erwägungen beeinflusst.
Diese Arten von Notwendigkeit und Möglichkeit beziehen sich auf Aussagen, nicht auf Welten.
Wahrheitsbedingungen/Evans/Chalmers: Dadurch werden zwei Mengen von Wahrheitsbedingungen mit jeder Aussage assoziiert (primäre und sekundäre, >sekundäre Intension/Chalmers).
I 136
Starke metaphysische Notwendigkeit/Chalmers: wäre eine, die annimmt, dass es metaphysisch unmöglich wäre, dass es eine Welt gibt, die identisch wäre mit unserer im Hinblick auf die physikalischen Tatsachen, nicht aber im Hinblick auf alle positiven Tatsachen.
I 137
Das ist stärker als Kripkes metaphysische Notwendigkeit, die wir schwache metaphysische Notwendigkeit nennen können.
Vorstellbarkeit/Chalmers: dann sind Welten vorstellbar, die überhaupt nicht möglich sind. Starke metaphysische Notwendigkeit geht weiter als die Begrenzungen, die wir als „falsch beschriebene Welten“ bezeichnet hatten. Dann könnte „Zombiewelt“ korrekt eine Welt beschreiben, die wir uns vorstellen, sogar im Hinblick auf eine sekundäre Intension. Es ist nur so, dass eine solche Welt metaphysisch nicht möglich wäre. (FN 6/Kap 5).
1. Vs: es gibt keinen Grund zu glauben, dass es eine solche Modalität der metaphysischen Notwendigkeit gibt. Es gibt keine Analogien dazu wie sie von Beispielen wie Wasser/H2O oder Hesperus/Phosphorus geliefert werden, da diese nur eine mögliche Welt erfordern.
A posteriori Information: betrifft immer nur unsere eigene Welt! Diese kann helfen, unsere Welt im Raum der möglichen Welten zu lokalisieren.
2. Vs: wenn wir diese Art von metaphysischer Notwendigkeit zulassen, öffnen wir die Tür für weitere ad hoc Modalitäten
I 138
Zombie-Welt: jemand der glaubt, dass eine Zombiewelt logisch möglich aber metaphysisch unmöglich ist, kann die Schlüsselfrage nicht beantworten: Warum könnte Gott nicht eine Zombiewelt geschaffen haben? Hätte er sie geschaffen, wäre sie immer noch metaphysisch unmöglich. Das ist zu willkürlich.

Cha I
D.Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014

Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005


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Ed. Martin Schulz, access date 2017-03-30