Philosophy Lexicon of Arguments

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Holenstein, E.
 
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Imagination Münch III 324
Denken/Holenstein: es ist keineswegs so, wie man im Anschluss an Aristoteles jahrhundertelang geglaubt hat, dass Denken ohne bildliche Vorstellung als Fundament nicht möglich sei. Sie sind nicht nur epistemologisch entbehrlich, sondern auch beim psychologischen Entstehen von Denkleistungen.
Münch III 331
Bild/Holenstein: bei einer bildlichen Repräsentation (Vorstellung) brauchen die räumlichen Verhältnisse nicht material, sondern nur funktional realisiert zu sein.
Münch III 332
Homunculi/bildliche Vorstellung/HolensteinVsSearle: es ist ein beliebtes Argument gegen bildliche Repräsentation von mentalen Bildern, dass sie von Homunculi betrachtet werden müssten, die das Problem der Kodierung bloß verschieben.
Holenstein: das ist eine ontologische Voraussetzung, die nicht den wissenschaftlichen Standards entspricht! Die Annahme von Homunculi bedarf einer besonderen Begründung!
Statt Regress ist außerdem einfach ein geregelter Gebrauch einer physikalischen Struktur des Gehirns möglich.
Münch III 336
Vorstellung/Holenstein: was wie Vorstellungen kausal auf Physikalisches einwirkt, ist per definitionem ebenfalls als "physikalisch" anzunehmen.
Von mentalen Strukturen ist so anzunehmen, dass sie als funktionale Strukturen in physikalischen Strukturen verwirklicht sind.
Münch III 338
Vorstellung/Holenstein: der Prozess findet "im Geist" statt, das Resultat wird in eine Welt hineinprojiziert, die sich entweder mit der Wahrnehmungswelt deckt, oder eine Alternative bildet.
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Ed. Martin Schulz, access date 2017-03-31