Lexicon of Arguments


Philosophical and Scientific Issues in Dispute
 


 

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The author or concept searched is found in the following 8 entries.
Disputed term/author/ism Author
Entry
Reference
Coincidence Darwin
 
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Gould II 329
According to Darwin, chance could not provide the order that is so obvious in our world. The groups of individuals must first develop a large number of inheritable variations to provide the raw material for later influences. The opponents of Darwin always bring the same litany: Darwin must be wrong: the order cannot arise from chance. (E.g., KoestlerVsDarwin)
But that is precisely what Darwin never claimed. Chance only produces the raw material.

Gould: the newer evolutionary theory moves away from the strict Darwinism that has prevailed over the last 30 years.
Chance is perhaps not only at work in the generation of the variations: it could also be an equally important part of the evolutionary change.

II 330
Chance has a bad reputation, which is due to the role Darwin assigned to it in the production of the raw material. Chance is a candidate as bearer of evolutionary change, but does not threaten natural selection in the area of ​​adaptation.

Darwinism Popper
 
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Mayr I 87
PopperVsDarwinismus: (1974): "keine überprüfbare Theorie, sondern ein metaphysisches Forschungsprogramm...." später von ihm widerrufen.

Po I
K. Popper
Objektive Erkenntnis Hamburg 1993


Ma
E. Mayr
Das ist Biologie Heidelberg 1998
Darwinism Kauffman
 
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I 27
Evolution/KauffmanVsDarwin: nach seiner Theorie vollzieht sich die Evolution allein durch die schrittweise Ansammlung vorteilhafter Varianten. KauffmanVs: danach hätten die ersten Vielzeller sich auseinanderentwickelt! Das war offenbar nicht der Fall: eins der rätselhaftesten Merkmale der kambrischen Explosion ist, dass das taxonomische System gleichsam von oben nach unten aufgefüllt wurde.


Kau I
St. Kauffman
Der Öltropfen im Wasser München 1998

Kau II
Stuart Kauffman
At Home in the Universe: The Search for the Laws of Self-Organization and Complexity

Evolution Vollmer
 
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Evolutionary Epistemology/Vollmer: in the evolution of science, there are no "mutations" because there is no "offspring" in scientific theories - Evolutionary epistemology is only useful insofar as subjective knowledge structures are inherited.
---
I 51
The evolutionary epistemology does not have the concept of truth of pragmatism - it is not proven by success. ---
I 75
Success/Vollmer: only proves that the hypothesis was not entirely wrong. ---
I 217
VsEvolution theory/VsDarwinismus. Circular. VollmerVsVs: it is wrong that "Fitness" can be defined without recourse to "surviving". ---
I 260
Fitness is not determined by the survival of the individual, but by reproductive success, more food, more habitat, more partners, more offspring, etc. ---
I 264
Entropy/Evolution/life/Vollmer: contrary to popular belief it is not always a measure of disorder - under special conditions (low total energy and existence of lasting interactions or inclusion by external forces > Weizsäcker) the increase in entropy even includes an increase of order and structure - thus the second law does not contradict the origin of living things. ---
I 279
Adaptation/selection/VsEvolutionary Epistemology is no falsification - the original eye is not falsyfied by the eye of the eagle - proper mapping does not matter - transferring the selection theory on cognitive skills can only succeed if there is objective truth and if knowledge is more useful than error (Simmel, 1895) - VollmerVsVs: this is not an argument VsEvolution - no matter who is adapting to whom - Co-adaption. ---
I 298
Evolution/success/Vollmer: the accuracy of knowledge cannot be inferred from evolutionary success - otherwise naturalistic fallacy - confusion of facts with norms. ---
II 190
Evolution/time direction/Vollmer: due to cosmic expansion there are no two moments of evolution identical - (> Time Arrow).

Vo I
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd I Stuttgart 1988

Vo II
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd II Stuttgart 1988

Explanation Kauffman
 
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Dennett I 309
KauffmanVsDarwin: eine Festlegung der frühen Entwicklung und damit die Baerschen Gesetze (alle Embryos von Lebewesen sehen sich anfangs sehr ähnlich) stellen keinen besonderen Mechanismus dar. Vielmehr spiegelt sich in der Festlegung der frühen Entwicklung die Tatsache wider, dass die Zahl der Wege, auf denen Lebewesen verbessert werden können, schneller geschrumpft ist als die Zahl der Wege in der späteren Entwicklung.
I 310
Bsp die Fundamente der Kirchen ähneln sich stärker als die oberen Stockwerke. Grund: Experimentieren mit Verzierungen wirkt sich nicht so verhängnisvoll aus, wenn sie oben durchgeführt werden, wo nicht alles zusammenbrechen kann. Eigentlich sind wirklich nicht so viele Lösungen zu Beginn möglich, wie später. Erklärung/Kauffman: um das zu erklären, müssen wir nicht nach Lenkungsmechanismen suchen. Es erklärt sich von selbst. Solche Wege findet die Evolution immer wieder.


Kau I
St. Kauffman
Der Öltropfen im Wasser München 1998

Kau II
Stuart Kauffman
At Home in the Universe: The Search for the Laws of Self-Organization and Complexity


Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999
Functional Explanation Bigelow
 
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I 323
Def Funktionale Erklärung/Funktion/Bigelow/Pargetter: mit einer fE beschreiben wir schon existierende Muster durch Referenz auf zukünftige Ereignisse oder Zustände. Es kann dabei sein, dass diese niemals eintreten. Warum: wir erklären, Bsp warum wir Zähne haben, indem wir auf ihre Funktion hinweisen.
Problem: die Funktion von kausal nicht aktiven Mustern oder Elementen zu erklären.
I 324
Problem: weil die Zukünftigen Zustände sich vielleicht gar nicht einstellen, beschreiben wir keine tatsächlichen Eigenschaften. Eigenschaften/Bigelow/Pargetter: eines Systems rühren aus seiner Kausalgeschichte her, nicht aus seiner Funktion! Daher hängen sie auch nicht von der Funktion des Systems ab!
Rückwärtsverursachung/Bigelow/Pargetter: ist damit einfach ausgeschlossen.
Funktion/Erklärung/Bigelow/Pargetter: daher ist die Funktion eines Systems erklärungsmäßig redundant. Die Funktion kann natürlich erwähnt werden, aber Beschreibung ist mehr als Erwähnung von möglichen Wirkungen.
Funktionale Erklärung/Wissenschaft/Bigelow/Pargetter: es gibt drei Ansätze, die wir im großen und ganzen für richtig halten. Sie alle haben gemeinsam, dass Funktionen keine signifikante Erklärungskraft haben.
I 325
Bsp Evolution/Bigelow/Pargetter: die Theorien der funktionalen Erklärung erlauben es nicht, Evolution zu erklären, indem man sagt, ein Muster habe sich herausgebildet, weil es eine bestimmte Funktion erfüllt. Funktionale Erklärung/Bigelow/Pargetter: These: unsere Theorie wird eine realistische sein.
I 332
funktionale Erklärung/Funktion/Bigelow/Pargetter: These wir wollen eine Theorie, die vorwärtsgerichtet ist. Funktionen können und sollten erklärt werden durch Referenz auf zukünftige Ereignisse und Zustände. analog: zur Erklärung von Dispositionen.
Analog:; unsere Erklärung hat ein Analogon: die Erklärung des evolutionstheoretischen Begriff des Überlebens (Fitness). (Lit. Pargetter 1987).
VsDarwinismus/VsDarwin/Bigelow/Pargetter: häufiger Einwand: das „Überleben des Tüchtigen“ sei eine leere Tautologie.
BigelowVsVs: der Einwand geht davon aus, dass Fitness nur retrospektiv festgestellt werden könnte. Außerdem nimmt er an, daß die Tatsache, daß einige Individuen überleben genau das ist, was die Tüchtigkeit konstituiert. (zirkulär).
BigelowVsätiologische Theorie: beruht auf dem gleichen Missverständnis. Sie behauptet dann, daß auch die Eigenschaft , eine Funktion zu haben, eine retrospektive Eigenschaft ist, die durch die Geschichte des Überlebens konstituiert wird. So ist der Begriff der Funktion seines Erklärungspotentials beraubt.
I 333
Zirkularität/Bigelow/Pargetter: dieser Einwand wird oft fälschlich VsDarwinismus erhoben. Fitneß/Lösung/Bigelow/Pargetter: ist aber nicht retrospektiv definiert, sondern sie ist analog zu einer Disposition.
Subjunktion/subjunktiv/konditional/Fitness/Bigelow/Pargetter: Fitness ist eine subjunktive Eigenschaft: sie bestimmt was passieren würde, wenn die und die Umstände eintreten. Diese subjunktive Eigenschaft superveniert auf dem morphologischen Charakter des Individuums oder der Spezies. Dabei gibt es keine Zirkularität.
biologische Funktion/Bigelow/Pargetter. für sie gilt das gleiche wie für Fitness. Sie sind zwei Seiten einer Medaille.
Fitness/Bigelow/Pargetter: heißt vorwärtsschauen.


Big I
J. Bigelow, R. Pargetter
Science and Necessity Cambridge 1990

Selection Mayr
 
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I 65
Natürliche Selektion/Mayr: kein zufälliger Vorgang! (Obwohl der Zufall in der Evolution eine Rolle spielt.
I 248
Selektion/Mayr: Heute durchgängig akzeptiert. Zwei Schritte: Variation und eigentliche Selektion. 1. Variation: in jeder Generation entsteht durch Rekombination, Genfluss, Zufallsfaktoren und Mutationen eine große genetische Vielfalt. Das genetische Material ist "hart" und nicht "weich",, wie Darwin annahm.
Sexuelle Fortpflanzung: die elterlichen Chromosomen werden gebrochen und neu zusammengesetzt. Dadurch Einzigartigkeit der Nachkommen durch Rekombination. Zusammensetzung der Gene nach keinerlei Gesetzmäßigkeit!
I 249
2.Auslese: Unterschiede in Überleben und Fortpflanzung der neugebildeten Individuen. Selbst bei Arten, die Millionen von Nachkommen in jeder Generation erzeugen, werden im Durchschnitt nur zwei davon benötigt, um das Populationsgleichgewicht zu erhalten.
I 250
Zufall/Mayr: dominiert bei der Variation Notwendigkeit/Mayr: dominiert bei der Selektion.
Selektion: es gibt keine "selektive Kraft"!
I 252
Selektion: Bates' Entdeckung der Mimikry (1862) bei essbaren und giftigen Schmetterlingen: erster Beweis für die natürliche Selektion. Nutzen/Biologie: welchen Nutzen hat die Emergenz eines Merkmals für das Überleben: adaptionistisches Programm.
I 252
Merkmale/Überleben: günstige Merkmale: Toleranz gegen widriges Klima, bessere Nahrungsverwertung, Resistenz gegen Krankheitserreger, Fluchtfähigkeit. (Durch sexuelle Fortpflanzung). Auswahl durch Weibchen (Pfauenschwanz) vielleicht wichtiger als Fähigkeit der Männchen, Nebenbuhler zu besiegen.
I 253
Geschwisterrivalität und elterliche Fürsorge: wirken sich eher auf den Fortpflanzungserfolg als auf das Überleben aus. Diese Selektion ist anscheinend wichtiger als der begriff der sexuellen Selektion vermuten lässt.
I 260
Aussterben: 99,9 % aller evolutionären Linien, die einmal auf der Erde existierten, sind ausgestorben. Selektion: Darwin:" Die natürliche Selektion ist überall in der Welt stündlich dabei, die geringsten Veränderungen aufzuspüren".
I 261
Selektion/MayrVsDarwin: die zur Perfektion eines Merkmals benötigt genetische Variation tritt vielleicht gar nicht auf! Bsp Innenskelett/Außenskelett: Wirbeltiere bis zum Dinosaurier, Außenskelett: Riesenkrabbe ist das größte Wesen geblieben. Der Unterschied ist durch die verschiedenen Wege bestimmt, die die Vorfahren eingeschlagen hatten, nicht durch das Vorhandensein der Merkmale!
I 262
Selektion/Mayr: weitere Einschränkung: Wechselwirkung in der Entwicklung. Die Teile des Organismus sind nicht voneinander unabhängig. Keiner reagiert auf die Selektion, ohne mit den anderen Merkmalen zu interagieren. Geoffroys, 1818: "Gesetz des Gleichgewichts": Organismen sind Kompromisse zwischen konkurrierenden Ansprüchen.
Selektion/Mayr. 3. Einschränkung: Fähigkeit zur nichtgenetischen Modifikation: je plastischer der Phänotyp (durch Flexibilität in der Entwicklung) ist, desto geringer wirkt die Kraft des Selektionsdrucks. Pflanzen (und vor allem Mikroorganismen) haben eine viel größere Fähigkeit zu phänotypischer Modifikation (vielfältigere Reaktionsnorm) als Tiere.
Fähigkeit zur nichtgenetischen Anpassung wird ausschließlich genetisch gesteuert!
Zufall: wirkt auf jeder Stufe.
I 264
Neu: ganze Populationen oder sogar Arten könnten Zielobjekt der Selektion sein.
I 265
Weiche/harte Gruppenselektion. Weiche Gruppenselektion: Erfolg durch mittleren Selektionswert der Individuen.so ist jede individuelle Selektion auch eine weiche Gruppenselektion.
Harte Gruppenselektion: Gruppe als Ganzes verfügt über bestimmte adaptive Gruppenmerkmale, die nicht einfach die Summe der Beiträge sind .Der Vorteil der Gruppe ist größer als der der Summe der einzelnen Mitglieder. Arbeitsteilung, Zusammenarbeit (Wächter, Nahrungssuche). Hier ist der Begriff der "Gruppenselektion" gerechtfertigt.
I 266
Entstehung der Arten: diese Kontroverse veränderte den Status der sogenannten Artselektion völlig: das Auftauchen einer neuen Art scheint sehr oft am Aussterben einer anderen mitzuwirken. "Artenaustausch", verläuft nach strengen Darwinistischen Prinzipien.
I 279
Def r Selektion: stark schwankende oft Katastrophen ausgesetzte Populationsgröße, schwache intraspezifische Konkurrenz, sehr fruchtbar. K Selektion: konstante Populationsgröße, starke Konkurrenz, stabile Lebenserwartung.
I 280
Mit wachsender Populationsdichte wächst auch der Einfluss widriger Faktoren: Konkurrenz, Nahrungsknappheit, Mangel an Fluchtmöglichkeit, Raubfeinde, > Wachstum verlangsamt sich.
I 317
Könnte der Mensch zum Übermenschen werden? Hier stehen die Chancen schlecht! Zu wenig Selektionsdruck. Vor allem gab es früher Gruppenselektion. Selektion/Mensch: Heute dagegen in der Massengesellschaft gibt es keinerlei Anzeichen für Selektion auf überlegene Genotypen, die es dem Menschen gestatten würden, sich über seine gegenwärtigen Fähigkeiten zu erheben.
Viele Autoren behaupten sogar einen gegenwärtigen Verfall des menschlichen Genpools.
Francis Galton (Vetter von Darwin) legte als erster nahe, dass man mit angemessener Selektion die Menschheit verbessern könnte und sollte. Er prägte den Begriff "Eugenik".


Ma
E. Mayr
Das ist Biologie Heidelberg 1998

Species Mayr
 
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Gould I 216
Art/Darwin/Lamarck: Arten keine natürliche Einheiten sondern "rein artifizielle Zusammenstellungen"... begriffliche Definitionen
I 217
Art/Ernst MayrVsDarwin/MayrVsLamarck: "Arten sind Produkt der Evolution und nicht des menschlichen Geistes."
I 179
Def Art/Mayr: Vorrichtung zum Schutz ausgewogener, harmonischer Genotypen. "Biologisches Artkonzept" sucht biologischen Grund für die Existenz von Arten. Vielleicht gibt es zufällig noch andere Eigenschaften. Biologisches Artkonzept: 1. Problem: Asexuelle Organismen bilden keine Populationen.
2. Problem: Räumliche Ausdehnung mit Unterarten. Sie können in der Isolation mit der Zeit zu selbständigen Arten werden (durch Erwerb von neuen Isolationsmechanismen). (Polytypische Arten).
I 181
Nominalistisches Artkonzept: in der Natur ausschließlich Individuen, Arten künstlich vom Menschen geschaffen (MayrVs: das wäre Willkür, und die Natur zeigt, dass nicht Willkür herrscht.).
I 182
Evolutionäres Artkonzept: zeitliche Dimension, Generationenreihe von Populationen. MayrVs: das Konzept berücksichtigt nicht, dass es zwei mögliche Wege der Artentstehung gibt: a) Allmähliche (graduelle) Wandlung einer Stammlinie in eine andere Art, ohne , dass die Zahl der Arten verändert würde,
b) Die Vervielfältigung von Arten durch geographische Isolation.
I 183
Art/Mayr: wird auf drei ganz verschiedene Objekte oder Phänomene angewendet:
1. Das Artkonzept
2. Die Kategorie Art 3. Die Arttaxa
Manche Autoren konnten diese nicht unterscheiden, was zu heilloser Verwirrung in der Literatur geführt hat.
Artkonzept: biologische Bedeutung oder Definition des Wortes "Art".
Kategorie Art: bestimmte Rangstufe im Linnéschen System. (Andere Kategorien: Ordnung, Reich., Gattung...)
Def Arttaxa: besondere Populationen oder Populationsgruppen, die der Artdefinition entsprechen. sie sind Entitäten ("Individuen") und lassen sich als solche nicht definieren. Individuen können nicht definiert werden, sondern lediglich beschrieben und abgegrenzt.
I 183
Evolution/Mayr: Art ist die entscheidende Entität der Evolution. Art: eine Art tritt, ganz unabhängig von den ihr zugehörigen Individuen, als eine Einheit mit anderen Arten in der gemeinsamen Umwelt in Wechselwirkung.
I 185
Makrotaxonomie: Die Klassifikation von Arten (in übergeordnete Gruppen) Gruppen: Meist leicht erkennbar: Vögel, Schmetterlinge, Käfer.
Abwärtsklassifikation (Eigentlich Identifizierung). Zweiteilung (aristotelisch), Blütezeit der medizinischen Botanik.
Bsp Warmblüter oder Nicht-Warmblüter - Federn habend oder nicht habend.
I 192
Organismentypen: die meisten neuen Organismentypen entstehen nicht durch allmähliche Umformung einer Stammlinie, also eines schon vorhandenen Typus. Vielmehr dringt eine Gründerart in eine neue adaptive Zone vor und ist dort dank schneller adaptiver Veränderungen erfolgreich. Bsp Die mehr als 5000 Singvogelarten sind nicht mehr als die Variation eines einzigen Themas.
I 192
Art: die beiden evolutionären Wege, eine neue Art hervorzubringen: allmählicher Wandel des Phänotyps und b) zunehmende Vielfalt (Speziation) stehen nur in loser Verbindung.
I 192
Selektionsdruck: kann ausbleiben, wenn eine Gründerart in seine sehr günstige adaptive Zone gelangt.
I 283
Arten/Mayr: sehr konservative Schätzung 10 Mio Tierarten, davon etwa 1,5 Mio beschrieben. Also etwa 15% bekannt. Legitime Schätzung: 30 Mio Arten. Nur 5% bekannt. Andererseits sind 99 % aller Vogelarten entdeckt und beschrieben. Bei vielen Insekten, Spinnentieren, niederen Wirbeltieren vermutlich weniger als 10%. Dasselbe gilt für Pilze, Protisten, Prokaryonten.

Ma
E. Mayr
Das ist Biologie Heidelberg 1998


The author or concept searched is found in the following 11 controversies.
Disputed term/author/ism Author Vs Author
Entry
Reference
Darwin, Ch. Gould Vs Darwin, Ch.
 
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IV 110
GouldVsDarwin: was so convinced of the need for unlimited time as a condition of evolution, that he mistook the selection with the gradualism.   This led to criticism HuxleyVsDarwin: exaggerated assumption: "nature does not make leaps."
Dennett I 363-367
GouldVsOrthodox Darwinism: supposedly disproved by his "punctuated equilibrium".

Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999
Darwin, Ch. Kauffman Vs Darwin, Ch.
 
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Dennett I 309
KauffmanVsDarwin: a definition of the early development and thus of Baer s laws do not represent a specific mechanism   Rather the definition of early development reflects the fact that the number of ways in which living things can be improved, shrunk faster than the number of paths in the later development.
KauffmanVsDarwin: according to his theory, the evolution takes place only by the gradual accumulation of advantageous variants.
Kauffman I 27
KauffmanVs: according to that the first multicellular organisms would have evolved apart! That was obviously not the case: one of the most puzzling features of the Cambrian explosion is that the taxonomic system was filled from top to bottom. Selection / Kauffman: there is a second boundary of the selection: it not only fails in random landscapes.
I 278
KauffmanVsDarwin: the selection may also fail in uniform fitness landscapes, the "heartland" of Darwinism: it can trigger an error catastrophe.   E.g. a bacterial species with initially identical individuals can be scattered from a local peak, down, simply because the mutation rate is too high!

Kau I
St. Kauffman
Der Öltropfen im Wasser München 1998

Kau II
Stuart Kauffman
At Home in the Universe: The Search for the Laws of Self-Organization and Complexity

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999
Darwin, Ch. Mayr Vs Darwin, Ch.
 
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V 261
Selection/MayrVsDarwin: the required perfection of a characteristic genetic variation may not occur! E.g. internal skeleton/Exoskeleton: vertebrates up to Dinosaurs - exoskeleton: the giant crab has remained the largest being. The difference is determined by the different ways that had been taken by the ancestors, not by the presence of features.

Ma
E. Mayr
Das ist Biologie Heidelberg 1998
Darwin, Ch. Mill Vs Darwin, Ch.
 
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Dennett I 695
Ethics / Dennett: Question: what are the consequences of the fact that we are acting under time pressure? (> Darwin: acting under time pressure). > MillVsDarwin
I 697
Darwin: it is the best for the people to follow their permanent pulses. Physics / Dennett: this is true, such as mathematics, throughout the universe (> Minsky). BarrowVs.
Darwinists VsMill: the representatives of the theory of utility (Mill) should bear in mind that when we are before a decision we usually do not have time to consider the impact on the general public.
I 698
MillVsDarwin: E.g. Nobody said, the art of navigation is not was based on astronomy, because sailors do not have time to calculate the almanac. As rational beings they take the finished work calculated at sea. So rational people lead their lives with ready opinions about right and wrong, and more difficult questions with ready opinions of smart and stupid. (> Internalisation). DennettVsMill: his system was highly impractical. In practice, we see many reasons, including those which we should not overlook.

Mill II
J. St. Mill
Utilitarianism: 1st (First) Edition Oxford 1998

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999
Darwin, Ch. Nietzsche Vs Darwin, Ch.
 
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I 249
NietzscheVsDarwin: Dennett: he has only read his epigones.

Nie I
F. Nietzsche
Beyond Good and Evil 2014
Darwin, Ch. Popper Vs Darwin, Ch.
 
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Mayr V 87
PopperVsDarwinism: (1974): "no verifiable theory, but a metaphysical research program ...." this criticism was later revoked by him.

Po I
K. Popper
Objektive Erkenntnis Hamburg 1993

Ma
E. Mayr
Das ist Biologie Heidelberg 1998
Darwin, Ch. Wittgenstein Vs Darwin, Ch.
 
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Putnam V 148/149
Wittgenstein: (lectures and discussions) WittgensteinVsPsychoanalysis "myth", admired Freud's mind. WittgensteinVsDarwin: "In a statement, the most important to me is, that it works, that we can predict something from it." The physics is related to the engineering. ~ "People are convinced by extremely meager reasons".
- - -
Vollmer I 290
WittgensteinVsDarwin: (Tractatus 4.1122) "has not more to do with the philosophy than any other hypothesis of natural science."

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus Logico Philosophicus Frankfurt/M 1960

Pu I
H. Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt Frankfurt 1993

Pu II
H. Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Pu III
H. Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Pu IV
H. Putnam
Pragmatismus Eine offene Frage Frankfurt 1995

Pu V
H. Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Vo I
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd I Stuttgart 1988

Vo II
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd II Stuttgart 1988
Darwin, Ch. Verschiedene Vs Darwin, Ch. Gould II 101
CuvierVsEvolution: he concluded from his principle of interaction that evolution had to be excluded.
II 136
VavilovVsDarwin: variation does not take place in all directions, but arranged in classes of chemistry and crystallography, which are analogous. Vavilov has underemphasized the creative role of the environment.
II 328
The opponents of Darwin always bring the same litany: Darwin must have been wrong - the order can not arise by chance (e.g. KoestlerVsDarwin). - - -
Pinker I 403
Mortimer AdlerVsDarwinismus: (Philosoph) 1940: Evolution könne nicht stattgefunden haben, weil es auch kein dreieinhalbseitiges Dreieck gäbe. Darwin: es ist sehr wohl möglich, dass in der Vergangenheit Zwischenformen aufgetreten sind.
natürliche Art/Darwin: ist kein Idealtyp, sondern eine Population.
- - -
Vollmer I 260
Selektion/Vollmer: es gibt kein ernsthaftes Argument, wonach das Selektionsprinzip zirkulär sei. VsDarwinismus/Tautologie: Das Argument gegen den Darwinismus, er sei tautologisch, ist verfehlt: "Survival of the survivor": VollmerVsVs: Fitness wird nicht nach dem Überleben des Individuums bestimmt, sondern durch Fortpflanzungserfolg, mehr Nahrung, mehr Wohnraum, mehr Partner, mehr Nachkommen usw.





Pi I
St. Pinker
Wie das Denken im Kopf entsteht München 1998

Vo I
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd I Stuttgart 1988

Vo II
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd II Stuttgart 1988
Darwin, Ch. Bigelow Vs Darwin, Ch.
 
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I 332
VsDarwinism/VsDarwin/Bigelow/Pargetter: common objection: the "survival of the fittest" is an empty tautology. BigelowVsVs: the objection assumes that fitness could only be determined retrospectively. It also assumes that the fact that some individuals survive is precisely what constitutes the fitness. (circular). BigelowVsAetiological theory: based on the same misunderstanding. It then claims that even the property of having a function is a retrospective property that is constituted by the story of survival. Thus the concept of function is robbed of its explanatory potential. I 333 Circularity/Bigelow/Pargetter: This objection is often raised falsely VsDarwinism. Fitness/Solution/Bigelow/Pargetter: but not retrospectively defined, but it is analogous to a disposition.

Big I
J. Bigelow, R. Pargetter
Science and Necessity Cambridge 1990
Lamarck, J.-B. Mayr Vs Lamarck, J.-B.
 
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Gould I 217
Art / Ernst MayrVsDarwin, VsLamarck: "species are a product of evolution and not the human spirit."

Ma
E. Mayr
Das ist Biologie Heidelberg 1998
Mill, J. St. Dennett Vs Mill, J. St.
 
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Dennett I 697
Ethics/Dennett: Question: What consequences result from the fact that we are acting under time pressure? (> Darwin: acting under time pressure). > MillVsDarwin Dennett I 695 Darwin: it is best for the human to follow their permanent impulses. Physics/Dennett: true, like mathematics, in the entire universe (> Minsky). BarrowVs.
Darwin’s followers VsMill: the representatives of utility theory (Mill) should keep in mind that we usually do not have time to consider the impact on the general public when facing a decision.
Dennett I 698
MillVsDarwin: No one asserts that the art of navigation is not based on astronomy, because sailors do not have time to calculate the almanac. As rational beings, they take the finished calculated work to sea. This way, rational people lead their lives with ready-made opinions about right and wrong and the more difficult questions of wise and foolish. (Internalization). DennettVsMill: this covered the fact that his system was highly impractical. In practice, we overlook many reasons, even those that we should not overlook.

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

The author or concept searched is found in the following disputes of scientific camps.
Disputed term/author/ism Pro/Versus
Entry
Reference
Darwinism Versus Dennett I 543
ChomskyVsSkinner, ChomskyVsArtificial Intelligence, ChomskyVsDarwin

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999