Lexicon of Arguments

Philosophical and Scientific Issues in Dispute
 


[german]  

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Disputed term/author/ism Author
Entry
Reference
Analyticity/Syntheticity Strawson
 
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Wright I 198
Strawson/Grice: E.g. our daily talk of analyticity is a sociological fact and therefore has enough discipline to be considered minimally capable of truth. StrawsonVsQuine/GriceVsQuine: it is hopeless to deny that a distinction exists, if it is not used within linguistic practice in a pre-arranged way that is capable of mutual agreement.
QuineVsStrawson/QuineVsGrice: this is fully consistent with a cognitive psychology of the practical use of the distinction, which does not assume that we respond to exemplifications of the distinctions. (see Wright)


Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981


Wri I
Cr. Wright
Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001
Attribution Strawson
 
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Frank I 641f
Other Minds/Mental States/Strawson: one has to be both: self- and external attributor - Rorty: self-attribution originally based on the same type of observation as attribution - WittgensteinVsRorty: self-attribution without clues - DavidsonVsRorty: does not show that the attributions with/without clues affect the same entities.
Strawson I 127
StrawsonVsChisholm indirect attribution of direct attribution - ChisholmVsStrawson: reversed - ((s) Strawson: perhaps only theoretical possibility that has to be presumed.)
I 141
Attribution/Gap/Strawson: no logical gap between self- and external attribution - otherwise depression disappears - solution: special character of P predicates: that they can be attributed both to themselves and to others - I 142 Analogy: Signs on playing cards identify them (criterion), but their meaning for the game goes beyond that - I 144 Difference. Self-attribution not because of observation - but predicates are no solution to the mind-body problem.

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981


Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Beliefs Strawson
 
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IV 103
Belief / Strawson: to understand beliefs, we need the concept of action. - We do not first learn how the world is and then learn how we can reshape our relationship to her.
IV 113
Belief / Strawson: most beliefs do not start on personal experience with reality. -> Convention - some beliefs must be general. - They must be able to be in conflict with others. - ((s) Then no belief about a totality is possible?) - - -
Meggle I 276/77
Strawson: tautology: that someone who says p, also believes that p. HungerlandVsStrawson: not necessarily. He can speak incorrectly or with intent to deceive. - - -
Strawson IV 129
Belief/Wittgenstein: if we start to believe, then not a simple sentence, but a whole system of sentences.

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981


Grice: > Meg I
G. Meggle (Hg)
Handlung, Kommunikation, Bedeutung Frankfurt/M 1979
Concepts Millikan
 
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I 253
Def Begriff/Millikan: denotiert eine Menge von Intensionen, die die Wiederholung eines inneren Terms regeln. Def Begriff/neu/Millikan: (weitere Definition): die Fähigkeit, ein ding zu identifizieren.
Pointe: dann zeigen Begriffe andere Dimensionen jenseits von Überzeugungen und Intensionen.
I 255
Begriff höherer Stufe/Millikan: ist keine Fähigkeit einen Gegenstand zu identifizieren, aber entsprechend höhere Fähigkeit: Bsp eine gedrehte Figur als dieselbe Figur wiederzuerkennen. Damit können mentale Namen für Formen aufgestellt werden.
I 256
Bsp die Fähigkeit, Personen anhand ihrer Gesichter wiederzuerkennen.
I 272
Begriff/Eigenschaft/Prädikat/Millikan: die Relation zwischen einem Begriff und Welt liegt zwischen dem Kopf und der Welt und kann nicht internalisiert werden.
I 273
Daher gibt es nicht einmal eine Eins-zu-eins-Relation zwischen Begriffen und Eigenschaften. Zwei Begriffe könnten einer Eigenschaft korrespondieren und ein Begriff (wenn er mehrdeutigen Fregeschen Sinn hat) kann zwei Eigenschaften entsprechen. Selbst wenn wir von einem Begriff wissen, dass ihm eine Eigenschaft entspricht, ist das niemals a priori Wissen.
Eigenschaften/a priori/Wissen/Millikan: auch über die Inkompatibilität oder Verträglichkeit oder Identität von Eigenschaften gibt es kein a priori Wissen. Höchstens gibt es hier natürliche Notwendigkeit (Naturnotwendigkeit).
„Konkurrenz“ zwischen Eigenschaften/MillikanVsStrawson: ist nur eine weitere Art von „natürlicher Notwendigkeit“ neben Kausalität und Identität. Kein „logischer Wettstreit“.
Logik/Begriff/Notwendigkeit/Millikan: auch „logische Möglichkeit“ und „logische Notwendigkeit“ zwischen Begriffen sind letztlich natürliche Notwendigkeiten zwischen Begriffen.
Logik/Millikan: sollte man darüber hinaus besser als empirische Wissenschaft auffassen.
Bsp „S kann nicht gleichzeitig P und nicht P sein“ ist entweder sinnlos, weil „S“ und „P“ keinen Sinn haben, oder so etwas wie wahr, weil es eine Aussage über die Natur der Welt ist.
I 315
Begriff/Millikan: Begriffe sind Fähigkeiten. Ihre Adäquatheit wird nicht durch das Auftauchen eines Widerspruchs zerstört.
I 323
Begriff/Wissen/Millikan: Begriffe sind Fähigkeiten, aber in einer wichtigen Hinsicht anders als andere Fähigkeiten: Bsp die Fähigkeit ein Auto zu starten ist so, dass wir sofort wissen, ob wir Erfolg haben oder nicht, bei der Anwendung von Begriffen wissen wir nicht sofort, ob wir Erfolg haben. Erfolg/Gültigkeit/Begriff/Millikan: um die Gültigkeit unserer Begriffe zu erfahren, müssen sie einfach mehr als einmal im selben Urteil vorkommen können. Das ist hinreichend um auf diese Weise sicher zu sein wie wir nur können, dass der Begriff wirklich von etwas Realem ist.


Millk I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

Context/Context Dependence Hungerland
 
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Meggle I 266
HungerlandVs "inductive conception" of the context-implication: to claim p implies believe that p - instead: if a claim is normal, everything is implied, what you may conclude - that depends on 1 Context, 2 Assumptions about normality - 3 rules of use.- I 277 HungerlandVsStrawson


Grice: > Meg I
G. Meggle (Hg)
Handlung, Kommunikation, Bedeutung Frankfurt/M 1979
Deceptions Grice
 
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Meg I 281ff
Lying/Deception/Hungerland: One must assert something in order to lie.
I 300 f
Strawson: Deception/lie: the exception to the rule. - HungerlandVsStrawson: Deception just before right background.
Avramides I 52
Deception/Grice: additional condition: 2) There must be no inference element E such that S utters x by intendeding both: - a) that A s determination of the reaction r is based on E and - b) that A thinks S intends that a) is false - This is to prevent fraudulent intent.
I 53
SchifferVs fails with the original counter e.g. - Solution/Schiffer: mutual knowledge ad infinitum. - Knowing that knowledge of a certain property is sufficient for the knowledge of a proposition. - Then we also know that knowledge is sufficient. Avramides: E.g. - being F, being G: intact sensory organs in speaker/listener.

Gri I
H. Paul Grice
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Hg. Georg Meggle Frankfurt/M. 1993


Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989
Deceptions Strawson
 
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Meg I 318
deception/ Lie/Strawson: exception to the rule - HungerlandVsStrawson: Deception just before proper background. Strawson: Lies are no correct use of the language.

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

Description Millikan
 
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I 175
Kennzeichnung/Millikan: uns geht es hier darum herauszufinden, was die Stabilisierungsfunktion von bestimmten und unbestimmten Kennzeichnungen ist. Dabei müssen wir auf eigene Faust vorgehen. Wir können uns nicht auf die Tradition Russel –Strawson-Donnellan berufen.
Referenz/MillikanVsStrawson: wir müssen davon ausgehen, dass es nicht nur Sprecher sind, die referieren, sondern müssen annehmen, dass die sprachlichen Ausdrücke selbst auch referieren.
I 176
Unbestimmte Kennzeichnung/real value/Millikan. der real value wird durch den Rest des Satzes bestimmt, nicht durch die unbestimmte Kennzeichnung selbst.
I 177
Referenz: ist etwas anderes als Abbildung! unbestimmte Kennzeichnung: bildet ab, aber ohne zu referieren!
innerer Name: es ist nicht die Aufgabe einer unbestimmten Kennzeichnung, in einen inneren Namen übersetzt zu werden. Ihre Normale Eigenfunktion ist, in eine innere Kennzeichnung übersetzt zu werden, die immer noch einen Allgemeinausdruck enthält.
I 178
Unbestimmte Kennzeichnung: ist als Ganzes kein referentieller Term. Tradition: hat das allerdings angenommen! Bsp „ein indischer Freund von mir hat mir dies gegeben“. Hier denke ich doch an Rakesh.
MillikanVsTradition: das führt zu Konfusion. Ich lasse den Referenten bewusst offen.
Referenz: sicher ist es wahr, dass ich Rakesh intendiert habe, und daher referiere ich auch auf ihn.
Pointe: wenn Rakesh mich später fragt: „Hast Du ihnen von mir erzählt? ist die richtige Antwort „Nein!“.
Eigenfunktion/Kennzeichnung/Millikan: ist hier nicht, in einen inneren Namen für Rakesh übersetzt zu werden.
Andererseits:
Natürliches Zeichen: ist kausal abhängig. Und die Kennzeichnung ist schließlich von Rakesh verursacht worden, der mir das Buch gab.
I 179
Kausalität/Kennzeichnung/real value/Millikan: die kausale Verbindung eines intentionalen Icons mit seinem real value macht es dem Hörer möglich, es als natürliches Zeichen zu gebrauchen. Pointe: damit kann ein neuer innerer Name geprägt werden. ((s) Kein schon vorher existierender innerer Name).
Def „natürlicher Referent“/unbestimmt Kennzeichnung/Terminologie/Millikan: jede unbestimmte Kennzeichnung hat einen real value in Übereinstimmung mit einer Normalen Erklärung, den „natürlichen Referenten“. Das trifft auch auf Geschichten (Fiktion) zu. Das ist aber keine öffentliche Referenz. Hier spielen Kausalität und Abbildungsregeln keine Rolle.
Öffentlicher Referent/Millikan: eine bestimmte Kennzeichnung oder ein Name kann (zufällig!) einen öffentlichen Referenten Haben; ohne einen natürlichen Referenten zu haben. Daher kann eine unbestimmte Kennzeichnung einen natürlichen haben, ohne einen öffentlichen zu haben.
I 181
Real value/bestimmte Kennzeichnung/Millikan: der real value einer bestimmten Kennzeichnung wird durch den Rest des Satzes bestimmt. Bsp welcher meiner Freunde war es? Derjenige, der mir das Buch gegeben hat.
I 185
Kennzeichnung/Millikan. Bsp „mein Bruder“ ist weder bestimmt noch unbestimmt. Ich kann die Kennzeichnung gebrauchen wenn ich einen oder mehrere Brüder habe.

Millk I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

Description Levels Geach
 
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I 202
Order/levels/GeachVsStrawson: statements about variables are not always of "higher order" - "p" entails "q" could be only an assertion that the variable "p" entails the variable "q", which is certainly nonsense - we must provide the name of statements by quotes - negation "~" forms a sentence out of a sentence or a name of a sentence out of a name of a sentence if the name is preceded by: E.g. "~ Q".

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972

Everything he said is true Strawson
 
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HorwichI 214
Everything he said/Strawson/Cohen: E.g. - what the policeman said is true - here "true" is not needed to make a statement - with that the paradoxes disappear - solution: mere presupposition that a statement was made - if we would make no statements with that, paradoxes would ever disappear - CohenVsStrawson: a judge could take this as evidence of the character of the policemen - but it is not. ---
Horwich I 216
Everything he said/Cohen: E.g. - for all p. if the police officer claims that p, then p - "here paradoxes may again arise" - analog to the truth paradox - paradox/logical form/Cohen: can occur when in (p):(x).f(p.x)>. ~ p. this expression can occur as a whole as the value of p.

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981


Hor I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
Existence Hungerland
 
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Meggle I 312
Existence/Hungerland: the talk about "The S" does not require that there should be only one S in the world! Rather, there should only be one S to which I refer in context.
Correct/Wrong/HungerlandVsStrawson: he would have to show Shakespeare the wrongdoing: e.g. Macbeth: "Is that a dagger what I see before me?"

Strawson: the speech of "The S is P" presupposes the existence of an S!


Grice: > Meg I
G. Meggle (Hg)
Handlung, Kommunikation, Bedeutung Frankfurt/M 1979
Facts Searle
 
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John R. Searle
III 44ff
Institutional facts/Searle: E.g. money, elections, universities, chess, etc. First, there must be something physical. Fact/Searle: something outside the statement that makes it true - a condition - fact/Austin/Strawson: what is said, not something what is testified about.
---
III 212
Fact/Searle: general name for the conditions how sentences relate to ... something. ---
III 219
Strawson: facts are no complex things or groups of things - fact and statement are not two independent entities - facts are not language independent - facts are not what statements are "about" - Frege: fact = true statement - (StrawsonVs, AustinVs) - Strawson: they are not identical, because they play different roles: facts are causal statements, not statements. ---
III 214
Facts are "internal accusative" for true statements- (spurious relation). ---
III 219
Fact/Searle: can only be formulated but not named. ---
III 215
Searle: facts are not true statements. Fact has causal relation - several statements possible for a fact. ---
III 219
Fact/Searle: something outside the statement that makes it true - a condition. ---
III 219 ~
Fact/Strawson: that what is said, not something that is testified about. (like Brandom) - SearleVsStrawson: fact is not a true statement. Fact has causal relation - several statements possible for a fact (like Austin). ---
V 145
Fact/Searle: no fact about objects - objects cannot be named without facts - (VsWittgenstein, Tractatus) - quantification via objects is misleading - better: "there are examples".

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

I, Ego, Self Evans
 
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Gareth Evans
Frank I 24
Ich/EvansVsDescartes: ist der Körper! - Der ich-zentrierte Raum wird zu einem objektiven Welt-Ort erst, wenn das Subjekt ihn auf eine öffentliche Landkarte übertragen kann und wiedererkennen kann. - Die Konvertibilität der demonstrativ bezeichneten Sprecherperspektive verlangt einen unabhängigen Raum.
Frank I 485f
Ich/Evans: 1. kriterienlos, 2. begrenzt zugänglich (nicht jedermann, jederzeit) - 3. Die Gegebenheitsweise ist existenzabhängig: ich muß am Ort sein, um "hier" zu sagen, aber Wechseln ist möglich ("neuer Sinn, alte Bedeutung").
I 488
Ich-Gedanken sind de re. (Sie brauchen Information).
I 503
Ich/GeachVsDescartes: anstatt "ich gerate in eine schreckliche Verwirrung!" kann ich auch sagen: "Das ist wirklich eine schreckliche Verwirrung" - Strawson: auch "Es gibt einen Schmerz" statt "Ich habe Schmerzen" - EvansVsGeach/EvansVsStrawson: zur Referenz gehört es, sein Publikum zu etwas zu bringen.
I 504
Ich/Evans: unsere Auffassung von uns selbst ist nicht idealistisch: wir können folgendes verstehen, ohne es begründen oder entscheiden zu können: Bsp "Ich wurde gestillt" - "Ich werde sterben".
I 545
"Hier"/"Ich"/Evans: sind gleichrangig, beides nicht ohne das andere möglich.

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989


Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
I, Ego, Self Geach
 
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Frank I 503
I / GeachVsDescartes: instead of "I get into a terrible mess!" I can also say: "This is really a terrible confusion" - Strawson: also "there is pain" instead of "I am in pain" - EvansVsGeach / EvansVsStrawson: for reference, it is necessary to get his audience into something.

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972


Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Identification Strawson
 
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I 57
Identification/Strawson: if directly due to localization then without mentioning of other particulars - E.g. death depends on living things - e.g. but flash not from something flashing. ---
I 64
Identification/Strawson: observable particulars can also be identified without mentioning their causes or the things on which they depend, - conceptual dependency does not matter - but one cannot always identify births without identifying them as the birth of a living being. ---
I 65
Asymmetry: we do not need necessarily a term in language for births as particulars - but for living beings, because we are living beings ourselves. ---
I 66
Identifiability/particular/Strawson: minimum condition: they must be neither private nor unobservable. ---
I 87
Identificaion/Strawson: we cannot talk about private things when we cannot talk about public things. ---
I 153
Identification/StrawsonVsLeibniz: identification requires a demonstrative element: that contradicts Leibniz monads for which there should be descriptions alone in general term - Then, according to Leibniz, identification (individuation) is only possible for God: the "complete term" of an individual - that is at the same time a description of the entire universe (from a certain point, which guarantees the uniqueness). ---
I 245
Identification/Universal/names/particulars/Strawson: speaker/listener each must know a distinctive fact about Socrates. - But it must not be the same - E.g. "That man there can lead you" - crucial: that someone stands there - N.B.: no part introduces a single thing, but the statement as a whole presents it -> "incompleteness". ---
VII 124
Identification/reference/Strawson: E.g. "That man there has crossed the channel by swimming through it twice" - it has the (wrong!) appearances, that one "refers twice", a) once by stating nothing and consequently making no statement, or b ) identifying the person with oneself and finding a trivial identity. StrawsonVs: this is the same error as to believe that the object would be the meaning of the expression. - E.g. "Scott is Scott". ---
Tugendhat I 400-403
Identification/Strawson: a) Showing - b) Description, spacetime points - TugendhatVsStrawson: because he had accepted Russell's theory of direct relation unconsciously, he did not see that there are no two orders - Tugendhat like Brandom: demonstrative identification presupposes the spatiotemporal, non-demonstrative - (deixis presupposes anaphora) - difference: specification/Tugendhat: "which of them all?" - Identification: only kind: by spacetime points.

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981


Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992
Identification Tugendhat
 
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I 395
Identification/TugendhatVsStrawson: uses identification in the narrow sense - Tugendhat: my own notion "specification" (which of all objects is meant) is superior to this concept - "picking out" (to pick put) is Strawson's expression - (assumed from Searle) - (Quine: "to specify"). ---
I 400 ~
Identification/Identification/Tugendhat: space-time-location: this is an object - Specification: reference, stand for (another term) (in front of background of all other objects). ---
I 415
Identification/particular/TugendhatVsStrawson: space-time-relation not only anchored perceptively but also system of possible perception stand points - thus a system of demonstrative specification (in front of background). ---
I 417
Trough space-time description the perceptible object is specified as more perceptible - an essentially perceptibable cannot be the previous object who it is - Reference: is then to specify a verification situation. ---
I 422
Distinguishing objects only from variable usage situations of perception predicates. ---
I 426
Particular/Identification/TugendhatVsStrawson: "here", "now" suffice as object to make space-time locations existent - space-time-locations are the most elementary objects - but there must also be something - at least hypothetically, then the corresponding question of verification provides, for which object the singular term stands - top-down: the use of all singular terms refers to demonstrative expressions - bottom-up: if the verification situation for the applicability of the predicate is described by demonstratives. ---
I 436
Localization/identification/Tugendhat: only by several speakers - not zero point, but set of surrounding objects - subjective zero point may be own position. ---
I 462
Identification/Tugendhat: spatial and temporal relation between objects insufficient - an infinite number of space-time locations, finitely many objects - presupposing space-time system - reference to space-time-points cannot fail - talk of existence without location pointless - identification only by simultaneous reference to all other (possible) objects - therefore existence sentences are general.

Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992

Individuation Pinker
 
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I 148
Individuation/Pinker: e.g. two beams can be at the same time in the same place - PinkerVsStrawson: this shows that "the presence in one place at a time" does not make all our "intellectual definition" of "individual".

Pi I
St. Pinker
Wie das Denken im Kopf entsteht München 1998

Logical Proper Names Strawson
 
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VII 111
Logical proper names / StrawsonVsRussell: "This" is no log pr. name: one must know what the phrase means in order to respond to it
Tugendhat I 387/388
Logical proper names / StrawsonVsRussell: log.pr.n. are merely fictional, no ambiguous name but a deictic expression, it has a uniform meaning and shall refer to different objects (according to the use in different situations) - TugendhatVsRussell: overlooks the fact that the same objects may also be referred to by other terms - TugendhatVsStrawson: overlooked the fact that he himself presupposed Russell’s theory.

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981


Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992
Particulars Strawson
 
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Graeser I 163
Particulars/Strawson: Particulars have priority in our conceptual system - ability to attribute consciousness to predicates necessary. Condition for them for physical predicates. ---
Graeser I 224
Strawson: These particulars take precedence of processes or events that we could not identify without them. ---
Newen/Schrenk I 150
VsStrawson/Newen/Schrenk: why should just particulars be the most fundamental reference objects of subject terms and not events? - Strawson: because objects are recognizable after some time - his arguments are transcendental. ---
Strawson I 35 ~
Particular/Strawson: as long as it is isolated from the rest of the knowledge, we can learn nothing new about it. ---
I 51
Particular/Strawson: is there a class of particular on which all others depend? - Maybe dependent "private particular" - Elementary: Class of People - Tradition: private particular: "Emotions" fundamental. ---
I 52
Principium indivduationis/Strawson: is based on identity of persons. ---
I 70
Particular/Strawson: material bodies: fundamental for the identification - not for process - StrawsonVsRussell: not biography instead of the names. ---
I 72
Description of particular does not force to mention the process - but identification dependency of processes of the particulars in which they take place - because things require space, processes not always. ---
I 175
Particular/properties/Strawson: one cannot only refer identifying to particulars - VsTradition: therefore object character is not a criterion for particulars. ---
I 176 RamseyVs
Particular/properties/RamseyVsTradition: from the fact that two things are linked, it does not follow that they must have different characters - Strawson:> 1. grammatical criterion for distinguishing between things and activities - 2. categorical criterion.

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981


Grae I
A. Graeser
Positionen der Gegenwartsphilosophie. München 2002
Particulars Tugendhat
 
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I 422
Particular /object / TugendhatVsDonnellan: localizing descriptions are fundamental - for these there is no difference ref. / att. - attributive is also referential in the broad sense, because the objects although not identified, are specified (against a background).
I 426
Particulars / identification / TugendhatVsStrawson: "here", "now" are sufficient to make objects and space-time points existent - space-time-points are the most basic objects - but there must be also something - at least hypothetically, then a question provides the relevant issue of verification for which object the singular term stands.- top-down: the use of all singular terms refers to demonstrative expressions - Bottom-up: when the verfication situation for applying the predicate is referred to by demonstratives.

Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992

Predicates Millikan
 
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I 109
Subjekt/Prädikat/Abbildung/Millikan: These es gibt keinen Unterschied zwischen der Weise, in der logische Subjekte von Sätzen
I 110
die Welt abbilden und der Weise, wie dies logische Prädikate tun. 1. Weil man Prädikate ersetzen kann durch andere Prädikate Bsp „...schwimmt“ durch „...fliegt“ sind sie noch lange nicht als Gegenstände anzusehen.
(BrandomVsMillikan/(s): Unterscheidung von Rahmen und Einsetzungs-“Lücke“).
2. Frage: müssen Prädikate Universalien entsprechen, wenn wir sie behandeln wie Substanzen? Jedenfalls müssen wir sie nicht als Einzeldinge ansehen, sondern wie die Tradition als Gedankenobjekte oder als Möglichkeiten.
Universale/Millikan: Universalien als Gedankenobjekte; sind sie in der Natur?
Prädikate/Millikan: jedes einfache Prädikat muss eine historisch in der Natur verwurzelte Variabilität widerspiegeln ((s) >disjunkt, disjunktiv).
Komplexe Prädikate/Millikan: auch sie sollen Variablen der Natur widerspiegeln, aber das müssen keine Etwasse (Dinge) sein.
Eigenschaft/Art/Millikan: haben nur einen Siedlungsraum: das ist die Natur selbst.
I 111
3. Relation/Eigenschaft/Millikan: als Varianten innerhalb von Tatsachen erhalten sie aus kausalen und erklärungsmäßigen Verbindungen Intentionalität! Dann müssen sie in der gleichen Weise in der Natur sein, wie es ihre Identität oder Selbigkeit auch ist.
I 227
Negation/Prädikat/Logisches Subjekt/Millikan: der gemeinsamen Grundlage beim Gegenteil entspricht das logische Subjekt. Bsp Bill kann nicht gleichzeitig groß und klein sein. Negation: operiert auf dem logischen Prädikat. Sie verändert nicht den Sinn (die Abbildungsregeln). Und zwar operiert sie auf dem Teil des logischen Prädikats, der das grammatische Prädikat des Satzes ist.
Bsp „schmerzlich enttäuscht, kam Johnny niemals zurück“.
eingebetteter Satz: „Johny war schmerzlich enttäuscht“: ist im grammatischen Subjekt eingebettet,
Wahrmacher: Problem: Bsp einige tagaktive Fledermäuse sind keine Pflanzenfresser“ wird nicht dadurch wahr gemacht, dass alle Fledermäuse nachtaktiv sind.
Negativer Satz: seine Funktion ist es, positive Information zu geben. Ein nützlicher negativer Satz wird den Bereich der Möglichkeiten beschränken.
I 228
Externe Negation: „es ist nicht der Fall, dass…“ mag auch mehr als das grammatische Prädikat beeinflussen.
I 272
Subjekt/Prädikat/Strawson/Millikan: (S. u. P in Logic and Grammar“) Millikan: ich habe hier „Allgemeinbegriff“ (general concept“) ersetzt durch „“Eigenschaften“): grundsätzliche Asymmetrie: Einzelding: Raum-zeitlich, exemplifizieren Eigenschaften, die aus einem bestimmten Bereich kommen.
Dann wissen wir für jede Eigenschaft, dass sie in Konkurrenz zu anderen steht.
Asymmetrie: für Einzeldinge gilt keine solche Konkurrenz. Kein Individuum konkurriert mit anderen um Eigenschaften innerhalb eines Bereichs.
Keine Dinge sind so aufeinander bezogen, dass für jede Eigenschaft, die das eine exemplifiziert, daraus folgen würde, dass das andere sie nicht exemplifiziert (auch nicht gleichzeitig).
MillikanVsStrawson: was ist aber „logische Konkurrenz“ unter Eigenschaften? Unter begriffen ist sie traditionell anerkannt, aber das können wir nicht auf Eigenschaften und Relationen übertragen.

Millk I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

Presuppositions Hungerland
 
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Meggle I 300
Presupposition/Strawson: Definition "S presupposes S'": The truth of S' is a necessary condition of the truth or falsity of the assertion that S. E.g. "All my children sleep tight" presupposes "I have children".
---
I 303
HungerlandVsStrawson: the relationship that it defines is not that of context implication. I also imply that I believe to have children. His definition does not refer to the beliefs or intentions of speakers or listeners, nor to any circumstances of communication.
---
I 304
HungerlandVsStrawson: the presupposition seems to contain a hidden rule. What is it? It is rather a formal logical than one of the normal language. ---
I 309
Strawson/Presupposition: "The S is P".
Hungerland: consists of two independent parts: 1. Function of the specific article, (relevant grammar). Strawson's model is a logical explanation model.
HungerlandVsStrawson: normal communication does not proceed in this way.
---
I 310
HungerlandVsStrawson: he has mixed up rules and exception (in regard to frequency). ---
Meggle I 318
StrawsonHungerland: Strawson also takes mistakes as exceptions from the rule (HungerlandVs). ---
I 320
E.g. Survey service: "Have you switched on your TV right now?" (If one has no device) The answer is "No", correct? Hungerland: all respondents answered "Right!" Exception: a philosopher.
---
I 321
Rules/Hungerland: rules are only useful if they are formulated according to actions that can be considered as a standard.


Grice: > Meg I
G. Meggle (Hg)
Handlung, Kommunikation, Bedeutung Frankfurt/M 1979
Presuppositions Rynin
 
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Meg I 303
Presupposition / RyninVsStrawson: ...then it follows, paradoxically, that all of the prerequisite allegations were true: it should apply: S> S and S ~> S ", but it is also true that S v ~ S. It follows that: S " - in other words,. (~ S"> ~ (S v ~ S))> S - HungerlandVsStrawson: his presupposition is not a context-impliktion - it implies in addition that I believe to have children - VsStrawson : normal communication does not go like that.
Meggle I 300
Präsupposition/Strawson: Def "S setzt S' voraus": Die Wahrheit von S' ist eine notwendige Bedingung der Wahrheit oder Falschheit der Behauptung, dass S. Bsp "Alle meine Kinder schlafen fest" präsupponiert "Ich habe Kinder".

I 303
David RyninVsStrawson: aus dieser Interpretation folgt paradoxerweise, dass alle vorausgesetzten Behauptungen wahr wären: es sollten gelten: S >S' und ~S > S'; es gilt aber auch: S v ~S. Daraus folgt: S'. Anders gesagt: (~S' > ~(S v ~S)) > S ist analytisch wahr in einem System zweiwertiger Aussagenlogik.



Grice: > Meg I
G. Meggle (Hg)
Handlung, Kommunikation, Bedeutung Frankfurt/M 1979
Proper Names Burkhardt
 
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Wolf II 337
Namen/Kripke: haben keinen Fregeschen Sinn (Bedeutung) - BurkhardtVsKripke: der muß aber manchmal ergänzt werden
II 341
Namen/BurkhardtVsFrege: seine Ansicht ist falsch, Eigennamen hätte sowohl Bedeutung als auch Sinn - BurkhardtVsStrawson: wenn Namen keinerlei Bezeichnung, was soll dann Konvention sein?
Namen/Wittgenstein: doch "mere tags" - Burckhardt: dann muß das Kontextprinzip für Namen aufgegeben werden
II 345
Bedeutung/Namen/Burkhardt: drei Möglichkeiten: 1. Namen haben Bedeutung, dann ist das, gemäß der Konventionen der Träger - 2. alle Namen haben dieselbe Bedeutung: nämlich ihre eindeutige Referenzfunktion! (Gebrauchstheorie) - 3. Namen haben gar keine Bedeutung
II 358
Namen/Burkhardt: können auch appellative Funktion haben: Bsp "Einstein ist der Kopernikus des 20. Jahrh." - Vorstellungen über Eigenschaften - These so läßt sich die Bedeutung doch in Referent und Sinn aufteilen. So ist alles Subjektive getilgt - die eine oder die andere Seite kann dominieren, der Sinn kann an die Stelle des Referenten treten

Burk I
A. Burkhardt
Politik, Sprache und Glaubwürdigkeit. Linguistik des politischen Skandals Göttingen 2003


K II siehe Wol I
U. Wolf (Hg)
Eigennamen Frankfurt 1993
Reference Evans
 
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Gareth Evans
I 314 ~
Meinen/Referenz/göttlicher Standpunkt/Wittgenstein/Evans: Bsp jemand ist in einen von zwei eineiigen Zwillingen verliebt - Gott, wenn er in seinen Kopf schauen könnte, könnte nicht sagen, in welchen von beiden, wenn der betreffende selbst es in einem Moment nicht weiß. - ((s) Weil in dem geistigen Zustand und an dem Zwilling keine Zusatzinformationen zu finden wären.) - Evans: die (Beschreibungs-)Theorie des Geistes kann nicht erklären, warum nicht irrtümliche Beschreibungen den Ausschlag geben können.
I 325
Referenz/Evans: Referenz ist auch möglich, wenn die Beschreibung nicht erfüllt wird, aber nicht Bezeichnen.
I 328
Referenz/Namen/Evans: im Allgemeinen referieren wir auf das Ding, das die Quelle der vorherrschenden Information ist.
I 333~
Referenz/Evans: wird durch Informationsmengen festgelegt, nicht durch Passen.
Frank I 22
Evans: zwischen Frege und Perry: rettet Fregeschen Sinn, aber Bedeutung = Referenz!
I 24~
Bedeutung ungleich Referenz/Evans: Bsp "heute": die Bedeutung bleibt, der Referent wechselt. >"Fido"/Fido-Theorie /Evans: setzt Bedeutung und Referent gleich: > ich/Evans.
Frank I 503
EvansVsGeach/EvansVsStrawson: zur Referenz gehört es, sein Publikum zu etwas zu bringen.

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989


Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Self- Identification Strawson
 
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Frank I 521
I/Self-Identification/Strawson: question: "Why are states of consciousness at all attributed to any subject and why are they attributed to exactly the same thing as certain physical properties? - EvansVsStrawson: "natural little theory of our world": 1st I take this to be true and am on place p, so this applies to p - 2nd conversely, if this does not apply to p, I can not perceive it - 3rd before I was at p, so now I still have to be at p ".

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981


Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Statements Strawson
 
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Meg I 300
According to Hungerland Presupposition/Strawson: Definition "S requires S": The truth of S is a necessary condition of the truth or falsity of the claim that S.
E.g. "All my children are fast asleep" presupposes "I have children."
David RyninVsStrawson: from this interpretation follows, paradoxically, that all prerequisite statements were true: it should be: S>S" and ~ S>S"; but it is also true that Sv~S. It follows: S".
In other words: (~ S"> ~ (Sv ~ S))> S is analytically true in a system of divalent propositional logic.
---
Horwich I 186
Statement/Strawson: ambiguous: a) Saying, speech act - b) the said, the content what is true or false - the plot is not w/f - AustinVsStrawson: s are the speech acts themselves which are w/f - or truth is attributed to speech acts. ---
Stra I 193
Statement/Strawson: more comprehensive than assertion. ---
I 205
Statement/Strawson: the binding part of the sentence is the sign of saying "Socrates is ..." - if this "is" is seen as autonomous, then no difference between A and B anymore. ---
II 246/47
Statement/Strawson: double meaning: a) what I say, b) my saying- truth, regardless of whether the utterance was made - StrawsonVsSpeech Act Theory: truth is not to be attributed to the event.

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981


Hor I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
Subjects Searle
 
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John R. Searle
V 182
Subject/predicate/SearleVsStrawson: functional difference: the subject identifies the object - predicate: characterizes the already identified object.

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Universals Searle
 
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John R. Searle
V 176
Universals/Searle: are harmless, it means that predicates are meaningful - no ontological presuppositions - is a purely linguistic entity (VsStrawson) - universals are identified by meanings, not by facts - "Friendly" is primary - friendliness is derivative - Tradition: Universal: coincidence of existence and essence - Searle: Universals: are not in the world, only in the language.
---
V 183
Universals/Searle: E.g. "is friendly" presupposes friendliness -> abstraction of predicate expressions - these take precedence over property names.

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

World Evans
 
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Gareth Evans
Frank I 521
EvansVsStrawson: "natural little theory of our world": 1st I take this to be true and am at the point p, so this applies to p - 2nd conversely, if this does not apply to p, I can not perceive it - 3rd I was at p before, so now I can not be at p anymore".

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989


Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

The author or concept searched is found in the following 24 controversies.
Disputed term/author/ism Author Vs Author
Entry
Reference
Frege, G. Burkhardt Vs Frege, G.
 
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Wolf II 341
BurkhardtVsFrege: seine Ansicht ist falsch, Eigennamen hätte sowohl Bedeutung als auch Sinn.
II 342
Namen/Burkhardt: unterscheiden sich von allen übrigen Wortarten dadurch, dass sie nur in der aktuellen Verwendung auf etwas referieren können. (parole). Wenn ich einen Namen höre, weiß ich schon, bevor ich weiß, auf wen er referiert, dass er sich auf ein Individuum bezieht.
II 343
Referenz/Strawson: nicht Ausdrücke referieren, sondern Menschen mit Hilfe von Sprachzeichen. Burkhardt: das gilt nicht von Eigennamen: bevor sie in der Sprechhandlung auf etwas verweisen können, muss ihre Beziehung zu dem Referenten bereits vorher konventionell festgelegt sein.
Namen/Benennen/Wittgenstein: (PI § 15): "Es wird sich oft nützlich erweisen, wenn wir uns beim Philosophieren sagen: Etwas benennen, das ist etwas Ähnliches, wie einem Ding ein Namenstäfelchen anheften". (> mere tags).
Namen/Burkhardt: so muss Freges Kontextprinzip (Frege-Prinzip) in Bezug auf Namen aufgegeben werden!.
II 343/344
Frege hatte deshalb guten Grund, den Gegenstand als die Bedeutung des Namens anzunehmen! (>"mere tag"). Namen/Strawson: haben keinen Beschreibungsgehalt.
BurkhardtVsStrawson: damit ist völlig unklar geworden, was er unter Konventionen verstehen will.
Bedeutung/Namen/Träger/Burkhardt: die Namenbedeutung besteht im Trägerbezug. Das sind die allgemeinen Referenzkonventionen.
Namen/Bedeutung/Kriterien/Wittgenstein/Searle/Frege/Russell: die Identitätskriterien im Sinne von Vorstellungen über den Träger sind wesentlich für die Bedeutung des Namens. (Lager).
Namen/Bedeutung/Existenz/WittgensteinVsFrege: Bsp "Nothung hat eine scharfe Schneide" hat auch dann Sinn, wenn Nothung zerschlagen ist.
II 345
Name nicht Träger: wenn Herr N.N. stirbt, ist nicht der Name gestorben. Sonst hätte es keinen Sinn zu sagen "Herr N.N. ist gestorben". Kriterien/Bedeutung/Alltagssprache/Burkhardt: die Alltagssprache gibt kein Kriterium bei philosophischen oder wissenschaftlichen Entscheidungen ab:
Die Alltagssprache entscheidet zwar, welche Bedeutung ein Wort hat, aber nicht, was Bedeutung ist!
Bedeutung/Namen/Burkhardt: drei Möglichkeiten:
1. Namen haben Bedeutung, dann ist das, gemäß der Konventionen der Träger
2. alle Namen haben dieselbe Bedeutung: nämlich ihre eindeutige Referenzfunktion! (Gebrauchstheorie).
3. Namen haben gar keine Bedeutung.
II 349
Sinn/Namen/Identität/BurkhardtVsFrege: dass Identitätsurteile informativ seien, dafür sei es notwendig, dass der Sinn auf beiden Seiten des Gleichheitszeichens verschieden ist, während der Referent identisch ist.
II 350
Burkhardt: die Aussage wäre aber auch dann informativ, wenn der Hörer mit keinem der beiden Namen eine Vorstellung verbände. So wird Sinn doppeldeutig. Dass unterschiedliche Vorstellung überhaupt bestehen, ist nur ein Sonderfall. So ist der Sinn etwas Sekundäres.
Deshalb kann auch der als subjektiv verstandene Sinn nicht zur Bedeutung gehören.

Burk I
A. Burkhardt
Politik, Sprache und Glaubwürdigkeit. Linguistik des politischen Skandals Göttingen 2003

K II siehe Wol I
U. Wolf (Hg)
Eigennamen Frankfurt 1993
Grice, P.H. Quine Vs Grice, P.H.
 
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Willard V. O. Quine
Wright I 198
Disputational Supervenience/Wright: a discourse supervenes another one if disagreements in one depend on disagreements in the other. StrawsonVsQuine/GriceVsQuine: it is hopeless to deny that a discrimination exists when it is used not in a prearranged but in a mutually unifiable way within linguistic practice.
QuineVsStrawson/QuineVsGrice: this is fully consistent with a cognitive psychology of the practical use of the distinction, which does not assume that we are responding to instantiations of distinctions.
Strawson/Grice: E.g. our daily talk of analyticity is a sociological fact and therefore has enough discipline to be considered as minimally capable of truth.
QuineVsGrice/QuineVsStrawson: this is far from proving that a sort of intuitive realism can be seen in it. Obstacle: it remains to be explained how modal judgments generally exert cognitive coercion.

Q I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Q II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Q III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Q IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Q V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Q VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Q VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Q VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg), München 1982

Q X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Q XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Wri I
Cr. Wright
Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001
Ordinary Language Dummett Vs Ordinary Language
 
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Dummett III 185
Oxford Philosophy/Dummett: strongest influence: by Ryle. RyleVsCarnap: false methodology VsHeidegger: Laughing stock - Ryle: influence of Husserl.
III 196
Particularism/Utility Theory/Oxford/Dummett: supposedly, the UT could only explain each sentence. The philosopher should not want to discover a pattern where there is none. DummettVs: we do not learn language sentence by sentence, either!
However, right: It is the sentences and not the words which have a "use" in the general sense.
III 196/197
Everyday language: here the Oxford philosophy could not contribute anything (because of their anti systematic approach) to the better understanding of those principles on the basis of which we obviously learn the language so quickly. (> Chomsky). DummettVsOxford: continuously used psychological and semantic terms that a theory of meaning must not assume but explain! E.g. "Express an attitude" "reject a question", etc. (DummettVsAustin).
Likewise "truth" and "falsehood" were constantly used unexplained.
III 198
DummettVsParticularism: disregarded the distinction semantic/pragmatic. Anyone who is not in the claws of theory would initially tend to distinguish what a sentence literally says from what one might try to communicate with it in special circumstances.
According to the "philosophy of everyday language" only the latter term is considered to be legitimate. "literal meaning" was considered an illegitimate byproduct.
III 199
DummettVsOxford, DummettVsStrawson: artificially introduced new concepts such as "presupposition" or "conversation implicature" or DummettvsAustin: the distinction between "illocutionary" and "perlocutionary" acts (DummettVsSpeech act theory) took the place of the general semantic concepts, and without anyone noticing the "normal language" (everyday language) ceased to exist.

Du I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Du III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982
Russell, B. Strawson Vs Russell, B.
 
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Wolf II 17
StrawsonVsRussell: Vs Russell's resolution of singular sentences like "the F, which is G, is H" are general sentences such as "There is exactly one F, which is G, and this F is H" : this is inappropriate. Thus it is not included, that we refer with the singular term to individual things.
---
NS I 92
Reference/StrawsonVsRussell: ("On Referring") in 1950, 45 years after Russell's "On Denoting" (1905)). Strawson: 5 theses
(i) one must distinguish between a) the sentence, b) the use, c) the expression (on one occasion)
(ii) there is a difference between (logical) implying and presupposition
(iii) truth value gaps are allowed
(iv) The meaning of an expression is not its referent, but the conventions and rules. In various uses the term can therefore refer to different objects.
(v) expressions can be used referential and predicative (attributing properties).
Sentence/truth value/tr.v./Strawson: Thesis: sentences themselves cannot be true or false, only their use.
Presupposition/implication/Strawson: difference:
Definition implication/Strawson: A implies B iff it cannot be that A is true but B is false. On the other hand:
Definition presupposition/Strawson: A presupposes B iff B must be true so that A can take a truth value.
Existence assertion/uniqueness assertion/Strawson: are only presupposed by a sentence with description, but not implied.
E.g. King of France/presupposition/Strawson: the sentence presupposes the existence, however, does not imply it. And also does not claim the existence and uniqueness.
Newen/Schrenk VsStrawson: Strawson provides no philosophical-logical arguments for his thesis.
---
NS I 94
He rather refers to our everyday practice. Truth-value gaps/StrawsonVsRussell: accepted by him.
Negative existential statements/existence/existence theorem/Strawson/VsStrawson/Newen/Schrenk: his approach lets the problem of empty existence theorems look even trickier.
Referential/predicative/singular term/designation/name/Strawson/Newen/Schrenk: Thesis:
Proper names/demonstratives: are largely used referential.
Description: have a maximum predicative, so descriptive meaning (but can also simultaneously refer).
Identity/informative identity sentences/referential/predicative/Strawson/Newen/Schrenk: here the description has (or two occurring descriptions) such an extreme predicative use that E.g. "Napoleon is identical to the man who ordered the execution of the Duke" is as good as synonymous with the phrase "Napoleon ordered the ...".
In principle, both sentences are used for a predication. Thus, the first sentence is informative when it is read predicative and not purely referential.
---
Quine I 447
StrawsonVsRussell: has called Russell's theory of descriptions false because of their treatment of the truth value gaps. ---
Strawson III 433
StrawsonVsRussell/Theory of descriptions: Strawson brings a series of basic distinctions between types and levels of use of linguistic expressions into play. Fundamental difference between the logical subject and logical predicate. Pleads for stronger focus on everyday language.
"The common language has no exact logic".
---
III 434
King-E.g.: "The present king of France is bald". Russell: here the description must not be considered a logical subject. Russell: Such sentences are simply wrong in the case of non-existence. Then we also not need to make any dubious ontological conditions. We analyze (according to Russell) the sentence as follows: it is in reality a conjunction of three sentences:
1. There is a king of France.
2. There are no more than a king of France.
3. There is nothing that is King of France and is not bald.
Since at least one member in the conjunction is false, it is wrong in total.
StrawsonVsRussell: 1. he speaks too careless of sentences and their meanings. But one has to consider the use of linguistic expressions, which shows that there must be a much finer distinction.
2. Russell confused what a sentence says with the terms of the meaningful use of this sentence.
3. The everyday language and not the formal logic determines the meaning.
---
III 435
Reference/Strawson: an expression does not refer to anything by itself. King-Example/StrawsonVsRussell: with the sentence "The present king of France is bald" no existence assertion is pronounced. Rather, it is "implied".
Therefore, the sentence does not need to be true or false. The term does not refer to anything.
Definition truth value gap (Strawson): E.g. King-Example: refers to nothing. Wittgenstein: a failed move in the language game.
---
VII 95
Description/Strawson: sure I use in E.g. "Napoleon was the greatest French soldier", the word "Napoleon", to name the person, not the predicate. StrawsonVsRussell: but I can use the description very well to name a person.
There can also be more than one description in one sentence.
---
VII 98
StrawsonVsRussell: seems to imply that there are such logical subject predicate sentences. Russell solution: only logical proper names - for example, "This" - are real subjects in logical sentences. The meaning is exactly the individual thing.
This leads him to the fact that he can no longer regard sentences with descriptions as logical propositions.
Reference/StrawsonVsRussell: Solution: in "clear referring use" also dscriptions can be used. But these are not "descriptions" in Russell's sense.
---
VII 99
King-Example/StrawsonVsRussell: claims three statements, one of which in any case would be wrong. The conjunction of three statements, one of which is wrong and the others are true, is false, but meaningful.
---
VII 100
Reference/description/StrawsonVsRussell: distinction: terminology:
"Unique reference": expression. (Clearly referring description).
Sentence begins with clear referring description.
Sentences that can start with a description:
(A1) sentence
(A2) use of a sentence (A3) uttering of a sentence
accordingly:
(B1) expression
(B2) use of an expression (B3) utterance of an expression.
King-Example/StrawsonVsRussell: the utterance (assertion (>utterance) "The present king of France is wise" can be true or false at different times, but the sentence is the same.
---
VII 101
Various uses: according to whether at the time of Louis XIV. or Louis XV. Sentence/statement/statement/assertion/proposition/Strawson:
Assertion (assertion): can be true or false at different times.
Statement (proposition): ditto
Sentence is always the same. (Difference sentence/Proposition).
---
VII 102
StrawsonVsRussell: he overlooks the distinction between use and meaning. ---
VII 104
Sense/StrawsonVsRussell: the question of whether a sentence makes sense, has nothing to do with whether it is needed at a particular opportunity to say something true or false or to refer to something existent or non-existent. ---
VII 105
Meaning/StrawsonVsRussell: E.g. "The table is covered with books": Everyone understands this sentence, it is absurd to ask "what object" the sentence is about (about many!). It is also absurd to ask whether it is true or false.
---
VII 106
Sense/StrawsonVsRussell: that the sentence makes sense, has to do with the fact that it is used correctly (or can be), not that it can be negated. Sense cannot be determined with respect to a specific (individual) use.
It is about conventions, habits and rules.
---
VII 106/107
King-Example/Russell/Strawson: Russell says two true things about it: 1. The sentence E.g. "The present king of France is wise" makes sense.
2. whoever expresses the sentence now, would make a true statement, if there is now one,
StrawsonVsRussell: 1. wrong to say who uttered the sentence now, would either make a true or a false claim.
2. false, that a part of this claim states that the king exists.
Strawson: the question wrong/false does not arise because of the non-existence. E.g. It is not like grasping after a raincoat suggests that one believes that it is raining. (> Presupposition).
Implication/Imply/StrawsonVsRussell: the predication does not assert an existence of the object.
---
VII 110
Existence/StrawsonVsRussell: the use of "the" is not synonymous with the assertion that the object exists. Principia Mathematica: (p.30) "strict use" of the definite article: "only applies if object exists".
StrawsonVsRussell: the sentence "The table is covered with books" does not only apply if there is exactly one table ...
---
VII 111
This is not claimed with the sentence, but (commonplace) implied that there is exactly one thing that belongs to the type of table and that it is also one to which the speaker refers. Reference/StrawsonVsRussell: referring is not to say that one refers.
Saying that there is one or the other table, which is referred to, is not the same as to designate a certain table.
Referencing is not the same as claiming.
Logical proper names/StrawsonVsRussell: E.g. I could form my empty hand and say "This is a beautiful red!" The other notes that there is nothing.
Therefore, "this" no "camouflaged description" in Russell's sense. Also no logical proper name.
You have to know what the sentence means to be able to respond to the statement.
---
VII 112
StrawsonVsRussell: this blurs the distinction between pure existence theorems and sentences that contain an expression to point to an object or to refer to it. Russell's "Inquiry into meaning and truth" contains a logical catastrophic name theory. (Logical proper names).
He takes away the status of logical subjects from the descriptions, but offers no substitute.
---
VII 113
Reference/Name/referent/StrawsonVsRussell: not even names are enough for this ambitious standard. Strawson: The meaning of the name is not the object. (Confusion of utterance and use).
They are the expressions together with the context that one needs to clearly refer to something.
When we refer we do not achieve completeness anyway. This also allows the fiction. (Footnote: later: does not seem very durable to me because of the implicit restrictive use of "refer to".)
---
VII 122
StrawsonVsRussell: Summit of circulatory: to treat names as camouflaged descriptions. Names are choosen arbitrary or conventional. Otherwise names would be descriptive.
---
VII 123
Vague reference/"Somebody"/implication/Strawson: E.g. "A man told me ..." Russell: existence assertion: "There is a man who ..."
StrawsonVsRussell: ridiculous to say here that "class of men was not empty ..."
Here uniqueness is also implicated as in "the table".
---
VII 124
Tautology/StrawsonVsRussell: one does not need to believe in the triviality. That only believe those who believe that the meaning of an expression is the object. (E.g. Scott is Scott). ---
VII 126
Presupposition/StrawsonVsRussell: E.g. "My children sleep" Here, everyone will assume that the speaker has children. Everyday language has no exact logic. This is misjudged by Aristotle and Russell.

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

K II siehe Wol I
U. Wolf (Hg)
Eigennamen Frankfurt 1993

Q I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Q XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003
Russell, B. Tugendhat Vs Russell, B.
 
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Wolf II 22
Identifikation/Individuierung/Tugendhat: die subjektive und die objektive Lokalisierung sind gleichursprünglich. TugendhatVsStrawson: Raumzeit nicht nur besonders wichtig, sondern die einzige Möglichkeit der Identifizierung.
Wie Strawson: sortale Prädikate müssen hinzukommen. (Herausgreifen aus der Situation, Wiedererkennen, Zählbarkeit).
Alle sing Term verweisen auf die unterste Ebene der Identifizierung. "Dies F ist G", verifizierbar. (KantVs).
TugendhatVsRussell: Zwar ist hier noch die Existenzaussage "es gibt hier und jetzt genau ein F" impliziert, aber nicht mehr als allgemeine (generelle) Aussage wie bei Russell: "unter allen Gegenständen gibt es einen..." sondern Lokalisation.
Erst bei lokalisierenden Ausdrücken haben wir sing Term, deren Referenz nicht mehr fehlschlagen kann. Daher implizieren sie keine Existenzaussagen mehr!
Damit gleichen sie Russell’s logischen Eigennamen. Unterschied: sie stehen nicht mehr in einer isolierten Zuordnung zum Gegenstand, sondern in einer Raum-Zeit-Ordnung.
- - -
Tugendhat I 378
Existenzaussagen/Tugendhat: entgegen dem Anschein nicht Aussagen über Einzelnes sondern stets generelle Aussagen. Die Rede von Existenz nimmt im Prinzip immer schon an, dass man von allen Gegenständen spricht, und daher könnte man (VsRussell) von einem einzelnen Gegenstand gar nicht sagen, dass er existiert.
I 383
TugendhatVsRussell: aber hier geht es überhaupt nicht um eine Relation, Spezifikation findet statt vor dem Hintergrund aller Gegenstände. Das hat Russell in Bezug auf sing Term schon richtig gesehen, aber mit seinen logischen Eigennamen lag er trotzdem falsch, gerade weil er ihnen den Bezug auf jenen Hintergrund einer eigentümlichen Generalität absprach.
- - -
III 214
TugendhatVsRussell: weder die Reaktion eines Lebewesens noch das auslösende Anzeichen kann wahr oder falsch sein, weil hier keine Annahme vorliegt, dass etwas so oder so sei, folglich ist auch kein Irrtum möglich.

Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992

K II siehe Wol I
U. Wolf (Hg)
Eigennamen Frankfurt 1993
Russell, B. Donnellan Vs Russell, B.
 
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I 18/19
DonnellanVsRussell: has not grasped the referential use, but placed it in a strange construct of "logically proper names". DonnellanVsStrawson: does not see the difference ref/att correctly and mixes the two.
Referential/Attributive/Donnellan: varies even when it comes to the importance of the distinction: 1) Text: only pragmatic distinction, 2) later: "semantic significance". KripkeVsDonnellan: denies semantic ambiguity of the use of descriptions. Both can be grasped with the Russell’s analysis: sentences of the form "The F which is G is H" have the same truth conditions, they are true, if the only F that fulfils G is actually H.
I 193
DonnellanVsRussell: his strict implication works at most with attributive use. (But he does note make the distinction).
I 194
Def Description/Russell: affects an entity which only it fulfills. Donnellan: that is certainly applicable to both uses(!). Ref/Att/Donnellan: if both are not distinguished, the danger is that it must be assumed that the speaker would have to refer to something without knowing it. E.g. "Presidential candidate": we had no idea that it would be Goldwater. Nevertheless, "presidential candidate" would absurdly refer to Goldwater. Solution: DonnellanVsRussell: attributive use.
I 205
Logical Proper Names/"This"/Russell: refer to something without attributing properties! (Donnellan pro) Donnellan: It could eb said that they refer to the thing itself, not to the thing under the condition that it has any special properties. DonnellanVsRussell: he believed that this is something that a description cannot do. But it does work with referential use.
II 275
Theory of Descriptions/Reference/Existence/Russell/Donnellan: Attributed to himself as a merit to explain the reference to non-existent things without the need to bring the idea of ​​non-existent references of singular terms into play. His fully developed theory of singular terms extended this to the of proper names. Philosophy of logical atomism: names as covert descriptions.
IV 275/276
Here, the theory "proper names in the strict logical sense" was introduced, which is rarely found in everyday speech. ((s) logical proper names: "this", etc.) DonnellanVsRussell: we want to try to make Russell’s attempt at a solution (which has not failed) redundant with the "historic explanation". (> like ZinK).
II 281
Logical Proper Names/DonellanVsRussell: have no place in a correct theory of reference. Proper Names/Historical Explanation/DonnellanVsRussell: Russell’s view is incorrect in terms of common singular terms: it is not true that common proper names always have a descriptive content. Question: does this mean that ordinary singular terms might be able to fulfill the function which according to Russell only logical proper names can have?.
II 283
Descriptions/DonellanVsRussell: it seems absurd to deny that in E.g. Waverley that what is described by the description, i.e. Scott, is not "part" of the expressed proposition. Russell: was of the opinion that such statements are not really statements about the described or the reference of the name, that they do not really name the described thing! Only logical proper names could accomplish the feat of actually mentioning a certain particular. "About"/Reference/DonnellanVsRussell: Putting great emphasis on concepts such as "about" would lead us into marshy terrain. We should require no definition of "about"!.
It would be a delicate task to show that such a statement is either not a statement in any sense of "about" about the described thing or that there is a clear sense of "about" by it being not.
II 285/286
DonnellanVsRussell: For his theory he paid the price of giving up the natural use of singular terms. RussellVsVs: but with the "natural conception" we end up at the Meinong population explosion. Proper Names/Historical Explanation/DonnellanVsRussell: according to my theory names are no hidden descriptions. E.g. "Homer" is not an abbreviation for "The author of the Homeric poems".
Wolf II 209
DonnellanVsRussell/Kripke: Question: Does he refute Russell? No, in itself not! For methodological considerations, Russell’s theory is better than many thought. Nevertheless, it will probably fail in the end.
II 222
Statement/Donnellan/VsRussell/Kripke: It’s not so clear that Donnellan refutes Russell. E.g. "Her husband is kind to her": had Donnellan flatly asserted that this is true iff. the lover is nice, without regard to the niceness of the husband (is perhaps also nice), he would have started a dispute with Russell. But he does not assert this! If we now asked "Is the statement is true?", Donnellan would elude us. Because if description is used referentially, it is unclear what is meant by "statement". If the statement is to be that the husband is nice, the problem is: to decide whether ref. or att. Referential: in this case, we would repeat the speech act wrongly, Attributive: we ourselves would be referring to someone, and we can only do that if we ourselves believe that it is the husband.
Wolf II 232
DonnellanVsRussell/Kripke: Are the two really conflicting? I propose a test: Test: if you consider whether a particular linguistic phenomenon in English is a counterexample to an analysis, you should consider a hypothetical language that is similar to English, except that here the analysis is assumed to be correct. If the phenomenon in question also appears in the corresponding (hypothetical) community, the fact that it occurs in English cannot refute the hypothesis that the analysis for English is correct!. DonnellanVsRussell/Kripke: Test: would the phenomenon ref/att occur in different languages?.
Wolf II 234
E.g. Sparkling Wine: speakers of the weaker and middle languages think (albeit erroneously) that the truth conditions are fulfilled. Weak: here, the apparatus seems to be entirely adequate. The semantic reference is the only object. Our intuitions are fully explained. Strong: Here, the phenomenon may occur as well. Even ironic use may be clear if the affected person drinks soda.
Wolf II 235
These uses would become more common in the strong language (which is not English, of course), because the definite article is prohibited. This leads to an expansion of the speaker reference: If the speaker thinks an item to be fulfilling (Ex)(φ x u ψx), it is the speaker reference, then it may indeed be fulfilling or not. Middle: if speaker reference is applicable in the strong one, it is just as easily transferred to the middle one, because the speaker reference of "ψ(ixφ(x)" is then the thing that the speaker has in mind, which is the only one to fulfill φ(x) and about which he wants to announce that it ψ-s. Conclusion: because the phenomenon occurs in all languages, the fact that it occurs in English can be no argument that English is not a Russell language.
NS I 95
Def Attributive/Donnellan/Newen/Schrenk: E.g. "The murderer of Schmidt is insane" in the view of the body of Schmidt ((s) In the absence of the person in question, no matter whether it is them or not, "Whoever ...".). Def referential/Donnellan/Newen/Schrenk: E.g. "The murderer of Schmidt is insane" in the face of a wild rampaging man at court - while Schmidt comes through the door - ((s) in view of the man in question, no matter whether it’s him or not. "This one, whatever he did...").

K II siehe Wol I
U. Wolf (Hg)
Eigennamen Frankfurt 1993
Shoemaker, S. Evans Vs Shoemaker, S.
 
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Gareth Evans
Frank I 540
Memory/Evans: There is also memory activity on a non-conceptual level: that of the information system (perception state). E.g. It seems that something was the case in this or that way. These are no freely floating images whose reference to the past is read into them by the subject.
I 542
ShoemakerVsEvans: the impression that memory-based judgments about oneself are free of identification is based on a linguistic triviality: we would not say of a person whose information comes from someone else "he remembers". EvansVsShoemaker: but it is not true that the freedom of identification is a mere illusion: EvansVsStrawson: rather, he exposes himself to the accusation.
Fra I 543
Of taking advantage of the linguistic phenomenon, when he tries to prove the freedom of identification in question looking at the extraordinary utterance "I remember clearly that this memory took place, but did it take place in me?". Memory/Shoemaker: Memory-based judgments depend on identification and are therefore not immune to misidentification: E.g. we can imagine that the apparent memories of a person were in reality causally derived from other people (false memory). E.g. complete duplicate of a person (clone). (s) too absurd to be a convincing example.
Fra I 544
Shoemaker: "Quasi Memory": "Q memory". E.g. if there are such false memories, then it seems to make sense to say "someone stood before a burning tree, but was it me?" EvansVsShoemaker: even if this is possible, it does not follow that normal judgments must be based on an identification! It’s not about distinction: "someone stood ... I was the one".

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Skepticism Strawson Vs Skepticism
 
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Frank I 641
Authority/First Person/Other Minds/StrawsonVsSkepticism: if the skeptic understands his own question then ("How does one know, what is going on in the mind of another?") he also knows the answer. Because if he knows what a mind is, he knows that he must be in a body and that he has thoughts. He also knows that we ascribe thoughts to other on the basis of behavior, but us without such a base. Mental property/mind/Strawson: to possess this concept, you have to be both: a self-ascriber and a foreign-ascriber of mental predicates.
One must also consider every other as a self-ascriber.
To understand the concept, you have to acknowledge that there is a kind of predicate that is univocally (unambiguously) and adequately ascribable on observation base, as well as without.
DavidsonVsStrawson: this is not a satisfactory answer to the skeptics: he will answer that Strawson may have described the asymmetry correctly, but he has not explained it.
Why should we believe that a predicate that is once attributed due to observation, and the other eventually not, is unambiguous.
---
Strawson I 44
StrawsonVsSkepticism: The skeptic pretends to accept a certain conceptual system and rejects at the same time under the hand one of the conditions for its application. His doubts are not real doubts, not simply because they are logically unresolvable, but because they constitute a refusal of the entire concept system in which such doubts alone would be useful. ---
I 45
It is not enough, to say "the same thing", we must also be able to say "the same place". ---
I 46
The identity of places boils down to the identity of things. The recognition of places is not totally different from the recognition of things. Interplay. That is not mysterious, but simply a description of criteria.

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Solipsism Strawson Vs Solipsism
 
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I 106
StrawsonVsSolipsism: we not only ascribe actions, intentions, and sensory perception of things outside ourselves to ourselves, but also physical properties. We have material bodies, we ascribe to ourselves thoughts, feelings, pain. We think of us in exchange with others.
It is not obvious which of these properties is essential for a non-solipsistic system. And which we therefore must reproduce in our purely auditory world.
We could provide our person with his voice. The problem, to provide him with a constantly audible body would be released from the leading tone. Every resident of the world could have its own leading tone, and no one would know of the other. Only if by chance the same pitch occurs: two listeners would be then at the same place.
---
I 127
Strawson: the fact, not taken into account, is this: A necessary condition for ascribing states of consciousness and experiences to oneself is that you also ascribe them to others (central argumentVsSolipsism). VsStrawson: against the unrestricted stronger form of this assertion one argument is conceivable: Certainly the idea of a uniquely applicable predicate is not absurd, but: you have to have a concept of when such an opportunity occurs to apply the predicate on others than to oneself. But not necessary that one actually applies it.
StrawsonVsVs: the weaker assertion is sufficient. But one must point out that we are not talking about a single predicate, but of an entire broad class of predicates. The essential point is a purely logical: There is a mutual dependence between the idea of a predicate and the idea of a series of distinct individuals, to which the predicate can be assigned usefully even if it does not necessary apply to them.

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981
Strawson, P. F. Armstrong Vs Strawson, P. F.
 
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Arm III 55
Justification/Strawson: simply analytical! From the meaning of the words used: it is simply part of the meaning of "rational" that inductive inferences are rational. ArmstrongVsStrawson: this is extremely unsatisfactory! (It comes too early, ultimately same result, see below).
E.g. if someone said the justification for the fact that nothing could be green and red at the same time, resulted from the meaning of "green" and "red". Absurd. That would tell us nothing.
Induction/Armstrong: why is it a necessary truth that it is rational?.

AR II = Disp
D. M. Armstrong

In
Dispositions, Tim Crane, London New York 1996

AR III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983
Strawson, P. F. Austin Vs Strawson, P. F.
 
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AustinVsStrawson: he rejects the semantic definition of truth for the completely right reason, that the expression ’is true’ is not used to talk about sntences. He speaks of a confusion of meaning and truth.
I 240
  But that is not enough to show what he would like to show: that ’is true’ is not used when speaking about something (that truth is no property of something). Austin: The term is used when speaking about statements. Strawson: believes that to say that A is true is more than the mere assertion that A.
John L. Austin
I Austin Wahrheit in: Wahrheitstheorien Hrsg. Skirbekk, Frankfurt/M 1996
II Jörgen Husted "Austin" aus :Hügli (Hrsg) Philosophie im 20. Jahrhhundert, Reinbek 1993
III Austin: "Ein Plädoyer für Entschuldigungen" aus: Linguistik und Philosophie (Grewendorf/Meggle(Hg)) Frankfurt (Athenäum) 1974/1995
Strawson, P. F. Frege Vs Strawson, P. F.
 
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SMD II 269
Descriptions/Fregean Language/FregeVsStrawson: Def Fregean decriptions: descriptions that apply to more than one object (according to a certain interpretation), then they should apply only to one element. ((s) i.e. no truth value gap as in Strawson). Using them exerts least force on classical logic. The simplest of such a convention could be that an element of interpretation should be an element that is designated by all basal descriptions, which makes it idle. Identity ("creates" (s) "Identity operator")). Alternatively: complicated convention, then an idle description should be considered as indicative of a set that fulfills the embedded formula. Formulas that contain idle descriptions either turn out as true or false. Classical logic is preserved.

F I
G. Frege
Die Grundlagen der Arithmetik Stuttgart 1987

F II
G. Frege
Funktion, Begriff, Bedeutung Göttingen 1994

F IV
G. Frege
Logische Untersuchungen Göttingen 1993
Strawson, P. F. Kripke Vs Strawson, P. F.
 
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I 106
Strawson demands obviously that the speaker must know from whom he has his reference. KripkeVsStrawson: my theory bears no such requirement. I could even remember wrong!

K I
S.A. Kripke
Name und Notwendigkeit Frankfurt 1981

K III
S. A. Kripke
Outline of a Theory of Truth (1975)
In
Recent Essays on Truth and the Liar Paradox, R. L. Martin (Hg), Oxford/NY 1984
Strawson, P. F. Prior Vs Strawson, P. F.
 
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I 23
Correspondence Theory/Austin/Prior: Austin defended it in the 50s: These facts are "in the world", not only signs, so communication can take place. There must be something else in addition to the signs! True-Making/Austin: if a statement is to be true, then there must be something beyond this statement ("in the world"), which makes it true.
StrawsonVsAustin: "in the world" are only objects to which our statements refer ("about which they are") and not also "facts" (like Geach, camp).
Facts/Strawson: are what statements (if true) find, they are not "about what" statements (sentences) are.
The only plausible candidate as truthmaker of statements is the fact that states them, but this fact is nothing in the world. It is not an object.
Strawson/Prior: seems to say with this that the facts are logical constructions. So far so good, but there still seems to be more that is not clear: he means:
Strawson: of course statements and facts go together. They were made for each other: if we (prise) eliminate the statements from the world (prise), then (prise) we also eliminate the facts from the world. It would not become poorer because of this!
PriorVsStrawson: that seems to imply that there are no facts without statements, or that there would be no facts without statements, and if that is the case, then it is
a) certainly wrong,
b) not the result of facts being logical constructions (Chapter 2).
And there is certainly a close relationship between a fact, and its being in the world!
Reality/Realism/Prior: idioms like "in the world" get their strength from the confrontation with "all in the head" or "only in Homer".
I 24
It suggests the idea of ​​different boxes, in which this could be sorted. That should not be taken too seriously: "In Homer" means that Homer says that such and such is a fact.
To say that gods exist only in the mind, means that it is merely a thought that they exist.
And saying that something is a fact in the world, simply means omitting all these prefixes and saying that it is a fact. (That it is the case).
Facts/Wittgenstein: are the world! Not in the world.
Nor are they "in" sentences.

Pri I
A. Prior
Objects of thought Oxford 1971

Pri II
Arthur N. Prior
Papers on Time and Tense 2nd Edition Oxford 2003
Strawson, P. F. Quine Vs Strawson, P. F.
 
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Willard V. O. Quine
I 299
Strawson/Quine: he introduces a category of "process-things" which can be identified neither with the processes nor with the things. QuineVsStrawson: unnecessary as a category. Strawson takes proper examples from the usage of language, unnecessary for canonical notation. (>Strawson I 72)
- - -
Tugendhat II 76
QuineVsStrawson: he made a fundamental mistake to assume that the elimination of singular terms by the Theory of Descriptions leads to the elimination of demonstratives.

Q I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Q XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992
Strawson, P. F. Searle Vs Strawson, P. F.
 
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John R. Searle
Searle V 160
Referential/attributive/Donnellan: E.g. we come across the mangled corpse of Smith without knowing who committed the murder. We might then say: "The murderer of Smith is crazy" without meaning someone specific.
V 161
E.g.' The man who is (falsely) accused, rioted in the courtroom. In this case, we do not mean: "The killer, whoever he was" but a certain man. referential: should it turn out that Smith committed suicide, our statement about the man in the courtroom would at least in a certain sense still be true.
attributiv: in the attributive meaning it cannot be true if the description doe not apply to anything.
(DonnellanVsRussell, DonnellanVsStrawson: both do not account for the distinction).
referential: S has talked about e, regardless of whether e is actually φ.
He said something true or false about it independent of whether e is actually φ. But he implied it.
One can report correctly about his speech act that he talked about e, because one can report also with other expressions than with "the φ".
If the identification was used attributively, there were no such entity e. (And the speaker would not even have had in mind that it exists).
- - -
V 176
Term theory/object/universals/SearleVsStrawson: in what sense is the is by "is red identified term a non-linguistic form? Is the universal in a similar sense a non-linguistic form like the material object? Can the existence of a non-linguistic entity follow from the existence of a linguistic entity?
V 177
Universals/Searle: they do not persist in the world, but in the language of our representation of the world. They are however not linguistic in the way as words are (as phonemes), but linguistic in the way in which the meanings of words are linguistic! SearleVsStrawson: considering the usual criteria for distinguishing between linguistic and non-linguistic entities his finding that universals are not linguistic is therefore wrong.
V 178/179
Universals/Searle: so are not identified with the help of facts, but with the help of meanings! Universals/predicate/SearleVsStrawson: shows that "to identify" has both times completely different meanings in the model of the term theory.
V 179/180
According to Strawson we would be forced to assume that also subject expressions identify universals. E.g. "The rose is red". If "is red" identified redness, then "rose" would identify the property of being a rose, something like "roseness". Or e.g.
The thing that is a rose is red.
By this proposition no more and no less universals are identified than by:
The thing that is red is a rose.
I cannot imagine any argument with which it could be shown that hereby "is red" a universal is identified without necessarily showing at the same time, that "is a rose" identifies a universal.
The term theory is not consistent enough. If predicate expressions identify universals (what the theory claims) then subject expressions necessary do this as well!
V 181
Universals/SearleVsStrawson: no non-linguistic entities!

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983
Strawson, P. F. Tugendhat Vs Strawson, P. F.
 
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Wolf II 20
Identifikation/TugendhatVsStrawson: dieser unterschätzt die Bedeutung des Raum-Zeit-Systems für die Identifizierung. Grundlegendste Aussagen: solche mit Wahrnehmungsprädikaten.
- - -
I 387/388
StrawsonVsRussell: logische Eigennamen sind bloß fiktiv. "Dies" ist auch kein mehrdeutiger Eigenname sondern hat als deiktischer Ausdruck eine einheitliche Bedeutung und bezeichnet je nach Verwendungssituation einen anderen Gegenstand. TugendhatVsStrawson: aber man kann Russell nicht darauf verpflichten, dieses Wort so zu verwenden, wie wir es in unserer natürlichen Sprache verwenden.)
Russell scheitert, weil er eine andere Eigentümlichkeit nicht berücksichtigt: derselbe Gegenstand, für den in der Wahrnehmungssituation ein deiktischer Ausdruck verwendet wird, kann außerhalb dieser Situation auch mittels anderer Ausdrücke bezeichnet werden. (Substituierbarkeit).
I 389
TugendhatVsStrawson: was StrawsonVsRussell vorbringt, steht eigentlich gar nicht im Widerspruch zu dessen Theorie, sondern scheint sie sogar vorauszusetzen.
I 433
Lernen/Tugendhat: das Kind lernt nicht Etiketten auf Gegenstände zu heften, sondern es sind gerade die Demonstrativausdrücke, die über die Situation hinausweisen! Die Demonstrativausdrücke sind keine Namen, man weiß, dass er durch andere deiktische Ausdrücke zu ersetzen ist, wenn man aus anderen Situationen auf dasselbe Bezug nimmt. (TugendhatVsRussell und StrawsonVsRussell). - - -
I 384
StrawsonVsRussell: Bsp "Der gegenwärtige König von Frankreich ist kahl" (König-Bsp) es kommt darauf an, zu welcher Zeit eine solche Behauptung geäußert wird. So ist sie manchmal wahr.
I 385
Bsp "Der gegenwärtige König von Frankreich ist kahl" hat eine Bedeutung, aber an und für sich keinen Wahrheitswert. (>Äußerung, utterance): RussellVsStrawson: das hätte mit dem Problem überhaupt nichts zu tun, man hätte ja noch eine Jahreszahl hinzufügen können.
StrawsonVsRussell: wenn jemand der Meinung ist, dass die Existenzvoraussetzung irrig ist, wird er nicht von Wahrheit oder Falschheit sprechen.
RussellVsStrawson: es komme nicht darauf an, ob man in der Umgangssprache eher das eine oder das andere sage, außerdem gebe es genug Beispiele dass eher von Falschheit in der Umgangssprache gesprochen wird.
I 386
TugendhatVsStrawson: er hat nicht gemerkt, dass er selbst Russells Theorie schon akzeptiert hat. Es geht gar nicht um den Unterschied zwischen Idealsprache und Umgangssprache. Das führt zur Oxforder Schule mit der ordinary language philosophy. Dabei ist nicht um Nuancen der Umgangssprache als Faktisches geht, sondern, wie bei Philosophie überhaupt, um Möglichkeit.
I 387/388
StrawsonVsRussell: logische Eigennamen sind bloß fiktiv. »Dies« ist auch kein mehrdeutiger Eigenname sondern hat als deiktischer Ausdruck eine einheitliche Bedeutung und bezeichnet je nach Verwendungssituation einen anderen Gegenstand. TugendhatVsStrawson: aber man kann Russell nicht darauf verpflichten, dieses Wort so zu verwenden, wie wir es in unserer natürlichen Sprache verwenden.)
Russell scheitert, weil er eine andere Eigentümlichkeit nicht berücksichtigt: derselbe Gegenstand, für den in der Wahrnehmungssituation ein deiktischer Ausdruck verwendet wird, kann außerhalb dieser Situation auch mittels anderer Ausdrücke bezeichnet werden. (Substituierbarkeit).
I 389
TugendhatVsStrawson: was StrawsonVsRussell vorbringt, steht eigentlich gar nicht im Widerspruch zu dessen Theorie, sondern scheint sie sogar vorauszusetzen.
I 395
Identifizierung/TugendhatVsStrawson: verwendet Identifizierung im engeren Sinn. Tugendhat: mein eigener Begriff "Spezifizierung" oder "Spezifikation" (welcher von allen Gegenständen ist gemeint) ist diesem Begriff überlegen.
"Herausgreifen" (to pick put) ist Strawsons Ausdruck. (Von Searle übernommen). (Quine: "to specify").
I 397/398
TugendhatVsStrawson: Bsp "Der höchste Berg" ist überhaupt keine Identifizierung: welcher ist denn der höchste? Es muss noch etwas hinzukommen, eine Ostension, oder einen Name, oder eine Ortsangabe. Bsp jemand kann mit verbundenen Augen vor den höchsten Berg geführt werden. Er wird auch nicht mehr wissen.
I 399
Identifikation/Strawson: unterscheidet zwei Arten der Identifizierung a) Direktes Zeigen
b) Beschreibung durch Kennzeichnung. Raum-Zeit-Stellen. Relative Position zu allen anderen möglichen Standorten und allen möglichen Gegenständen (in der Welt).
I 400
TugendhatVsStrawson: er hat übersehen, dass die demonstrative Identifizierung ihrerseits die nicht demonstrative, raum-zeitliche Identifizierung voraussetzt. Daher gibt es gar keine zwei Stufen. Strawson hatte Russells Theorie von der direkten Relation soweit akzeptiert, dass er das nicht sehen konnte. ((s) > Brandom: Deixis setzt Anapher voraus.)
I 415
TugendhatVsStrawson: er hat übersehen, dass das System raum-zeitlicher Relationen nicht nur demonstrativ perzeptiv verankert ist, sondern ein System möglicher Wahrnehmungspositionen ist, und damit ein System von demonstrativen Spezifizierungen.
I 419
TugendhatVsStrawson: er hat nicht gefragt, wie die Bedeutung der singulären Termini erklärt bzw. wie festgestellt wird, welchen Gegenstand ein singulärer Term spezifiziert. Das wird bei verschiedenen Gegenständen auf ganz verschiedene Weisen festgestellt, manchmal durch Durchlaufen aller möglichen Fälle.

Tu I
E. Tugendhat
Vorlesungen zur Einführung in die Sprachanalytische Philosophie Frankfurt 1976

Tu II
E. Tugendhat
Philosophische Aufsätze Frankfurt 1992

K II siehe Wol I
U. Wolf (Hg)
Eigennamen Frankfurt 1993
Strawson, P. F. Verschiedene Vs Strawson, P. F. Grice I 277
Strawson: Tautologie: daß jemand der p sagt, auch p glaubt. HungerlandVsStrawson: nicht notwendig. Er kann inkorrekt oder mit Täuschungsabsicht sprechen.
Grice I 300
Präsupposition/Strawson: Def "S setzt S" voraus": Die Wahrheit von S" ist eine notwendige Bedingung der Wahrheit oder Falschheit der Behauptung, daß S. Bsp "Alle meine Kinder schlafen fest" präsupponiert "Ich habe Kinder".
I 303
David RyninVsStrawson: aus dieser Interpretation folgt paradoxerweise, daß alle vorausgesetzten Behauptungen wahr wären: es sollten gelten: S >S" und ~S > S"; es gilt aber auch: S v ~S. Daraus folgt: S". Anders gesagt: (~S" > ~(Sv~S)) > S ist analytisch wahr in einem Sysstem zweiwertiger Aussagenlogik.
I 309
HungerlandVsStrawson: das Verhältnis, das er definiert, ist nicht das der Kontext-Implikation. Ich impliziere zusätzlich, daß ich glaube, Kinder zu haben. Seine Definition stellt keinerlei Bezug her zum Glauben oder den Abischten von Soprechern oder Zuhörern nocht zu irgendwelchen Umständen der Kommunikation.
Strawson/Präsupposition: "Das S ist P".
Hungerland: besteht aus zwei unabhängigen Teilen: 1. Funktion des bestimmten Artikels, (einschlägige Grammatik). Strawsons Modell ist ein logisches Erklärungsmodell. VsStrawson: normale Kommunikation verfährt so nicht.
HungerlandVsStrawson: er hat Regel und Ausnahme (was die Häufigkeit betrifft) durcheinander gebracht.
Strawson: faßt auch Fehler als Ausnahmen von der Regeln auf (HungerlandVs).
- - -
Strawson I 103
VsStrawson: die Idee des gleichzeitigen Existierens von Wahrgenommenem und Nicht Wahrgenommenem ist sicherlich verknüpft mit der Idee der gleichzeitigen Präsentation von Elementen, von denen jedes einen bestimmten Charakter hat, die aber zugleich in einem System von Beziehungen stehen, das über die im jeweiligen Charakter der Elemente begründeten Beziehungen hinausgeht. Die erste Idee ist notwendig eine Ausweitung der letzeren. Es ist einfach die Idee, dass ein solches System von Beziehungen sich über die Grenze des Beobachtbaren hinaus erstreckt.

StrawsonVs: so könnte der Kritiker argumentieren, aber er würde sich übernehmen!
Er lässt die Idee der Veränderung zwischen Beobachter und Szene außer acht. Wenn er sich darauf beruft, er habe nur eine notwendige, keine hinreichende Bedingung für solch eine Ausweitung gegeben, können wir nichts darauf entgegnen.
- - -
Strawson I 131
VsStawson: "Welches Recht haben wir, in der Weise von dem eindeutigen Subjekt zu sprechen? Warum sollte es nicht eine beliebige Anzahl von Erfahrungssubjekten geben, vielleicht ununterscheidbar? Die Eindeutigkeit des Körpers bietet keine Gewähr für eine einheitliche Cartesianische Seele." StrawsonVs: um uns aus diesen Schwierigkeiten zu befreien, müssen wir den Begriff der Person als primitiven Begriff (nicht grundlegenden) anerkennen.
Def Person/Strawson: Typ von Entitäten derart, dass sowohl Bewusstseinszustände als auch körperliche Eigenschaften zugeschrieben werden können.
Ausgangsfragen: nicht unabhängig voneinander: 1. Warum werden Bewusstseinszustände. überhaupt einem Subjekt zugeschrieben? 2. Warum demselben Ding wie körperliche Eigenschaften?
- - -
Strawson I 170
VsStrawson: besteht nicht für uns die Gefahr, dass es eine beliebige Anzahl von genau gleichen Einzelbewusstseinen geben könnte, die auf die gleiche Weise mit einem einzigen Körper verbunden sind?
I 171
Strawson: der Begriff eines einzelnen Bewusstseins kann nur als der Begriff eines nicht grundlegenden, sekundären Tys von Einzeldingen existieren. Nur auf diese Weise.





Gri I
H. Paul Grice
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Hg. Georg Meggle Frankfurt/M. 1993

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981
Strawson, P. F. Avramides Vs Strawson, P. F.
 
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Avra I 162
AvramidesVsStrawson: he must explain: 1) is pre-conventional communication plausible? 2) How is linguistic boot strapping possible?

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989
Strawson, P. F. Schiffer Vs Strawson, P. F.
 
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Stephen Schiffer
Avramides I 49
Counter Example/SchifferVsStrawson: E.g. someone whistles loudly in the presence of someone of whom he knows that he finds loud whistling unbearable to get rid of him. But he wants that the other one knows that he wants to get rid of him, because he does not like him as a person and not because of the whistling, and he knows that the other knows ((s) No property of the expression). By S showing his reluctance, condition (f) is even met.
Problem: did the whistling mean something? (That A should leave the room?). If (5) would be adequate, yes. But there is no communication here! It is not a case of meanings.
Solution/Schiffer:
(6) (g) that A the intention (e) of S.

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989
Strawson, P. F. Donnellan Vs Strawson, P. F.
 
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I 181
Donnellan/Brandom: E.g. "The republican presidential candidate in 1968 will be a conservative." This cannot be said separated from a certain situation. However, Strawson and Russell both seem to assume that. DonnellanVsStrawson: it is a mistake to assume that a description has a referential function if it is not used.
I 182
Presupposition/Donnellan: If I assert that the king sits on the throne, I assume or imply that there is a king. (> Presupposition, Strawson pro). DonnellanVsStrawson: he means that empty descriptions fail. Donnellan: this is not true for referential use.
I 195
Descriptions/Strawson: ("A Reply to Mr. Sellars" 1954): can fail and still say something true. E.g. "The Chamber of Deputies (correctly: House of Representatives) includes representatives of two parties." No problem, if it is clear what the speaker means. You can improve it.
DonnellanVsStrawson: this will only work if the speaker had a right intention regardless of that. But what description is to be used in the improvement? The speaker could still refuse it, because he is misinformed. It’s not about what he "wanted" to say, otherwise you can take any description. There is no particular improved statement. ((s) I.e. not "any intention" but the right intention is decisive).
I 196
Strawson: if the speaker refers to nothing, he cannot say anything true or false. DonnellanVsStrawson: in attributive use ("whoever") he can still say something wrong (e.g. "killer of Schmidt": in case of natural death).
For referential use (man in court) he can still say something true.
Strawson, P. F. Cohen Vs Strawson, P. F.
 
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Horwich I 214
Paradoxien/wahr/Strawson/Cohen: treten auf, unter der Annahme, dass die Wörter „wahr“ und „falsch“ gebraucht werden können, um Behauptungen 1 Stufe zu machen. Lösung: (formal). Die Paradoxien werden formal dadurch gelöst, dass man erklärt, dass „wahr“ und „falsch“ nur in Behauptungen 2. Stufe gebraucht werden dürfen.
Paradoxien/Strawson: verschwinden unter der viel radikaleren These, dass „wahr“ und „falsch“ überhaupt nicht gebraucht werden, um Behauptungen aufzustellen.
wahr/Redundanztheorie/CohenVsStrawson: das ist unbefriedigend. Es ist auch nicht nur ein „beschreibender Gebrauch“ der durch „wahr“ und „falsch“ erfolgt. ((s) Um Redundanztheorie geht hier eigentlich nicht).
Bsp ein Richter könnte die Bemerkung eines Anwalts „Was der Polizist sagte, ist wahr“ als Behauptung über den Charakter des Polizisten auffassen. Und dann könnte es empirische Belege über den Charakter geben.
CohenVsStrawson: damit wird aber viel mehr behauptet als die Präsupposition, dass der Polizist überhaupt eine Aussage gemacht hat. Der Richter würde eine Formel ((s) Schema) aufstellen, um indirekt eine Anzahl weiterer Aussagen zu verifizieren. Aber die Verifikation bestünde nicht in der Bestätigung der Präsupposition „Der Polizist machte eine Aussage“.
Cohen: man muss hier nicht annehmen, dass „wahr“ hier als logisches Prädikat funktioniert, um die Aussagen des Polizisten zu beschreiben.
CohenVsStrawson: aber der Satz kann nicht paraphrasiert werden durch „Der Polizist machte eine Aussage, ich bestätige es“, wie Strawson annimmt.
I 215
Denn das ist eben keine Aussage über den Charakter des Polizisten. VsCohen: man könnte einwenden, dass es nur um eine gedrängte Zusammenfassung einiger Aussagen geht wie Bsp „der Angeklagte fuhr mit 50 auf der falschen Seite“, „der Kläger fuhr mit seinem Fahrrad auf der richtigen Seite“ usw.
Dann könnte man sagen, dass es diese Aussagen sind, die indirekt verifiziert werden durch empirische Belege über den Charakter des Polizisten
Strawson/Cohen: könnte dann sagen, dass der Anwalt meinte: Bsp „Ich bestätige, was der Polizist gesagt hat, der Angeklagte fuhr...“.
CohenVsStrawson: das geht nicht,
1. wenn der Inhalt unbekannt ist
2. wenn die Anzahl der gemachten Aussagen unbestimmt ((s) oder unendlich) ist. ((s) >“alles was er sagte“.)
Denn dann kann „was er sagte, ist wahr“ nicht durch eine Menge von Hilfsaussagen ersetzt werden, die der Berichtende bestätigt. Dieser scheint eine einzige vollständige Behauptung zu machen: Bsp „Smith’ Beobachtungsberichte sind immer wahr“ und das kann er auch, ohne alle seine Berichte gelesen zu haben.
Cohen: ich hatte vorgeschlagen, dass das verifizierbar ist durch Belege über den Charakter des Betreffenden. Dann könnte mach auch sagen, dass daraus Schlüsse gezogen werden können. Und dadurch entstehen dann Paradoxien. Das kommt oft vor im Journalismus, in historischer und wissenschaftlicher Forschung und in der Rechtsprechung.
I 216
Redundanztheorie/Paradoxien/alles was er sagte/Ramsey/Cohen: Ramseys Lösung der Elimination von „wahr“ und „falsch“ aus solchen Kontexten hat den Preis, logischen Jargon einzuführen. RamseyVsStrawson/Cohen: aber er setzt immer noch voraus, dass der Satz als Aussage (Behauptung) gebraucht wird.
Bsp „Für alle p, wenn der Polizist behauptet, dass p, dann p“.
Problem/Cohen: hier können wir wieder Paradoxien, erhalten, analog zur Wahrheits Paradoxie.
Bsp „Jede Aussage die ich behaupte, ist falsch“.
logische Form: (p): (x).phi(p . x) >. ~p.
logische Form/alltagssprachliche Übersetzung: phi(p, x): „Die Aussage dass ... wird gemacht von ...“ ((s) in der Klammer einmal Punkt, einmal Komma.).
„ist wahr“/Wahrheit//logische Form/Frage/(s): nicht „wx“ oder „wp“ (für P ist wahr“) sondern besser „x ist eine Aussage und x“ bzw. p ist eine Aussage und p“: (Ex)(Ae . x) bzw. (Ep) (Ap . p). D.h. aber “es gibt eine wahre Aussage” und nicht: „die Aussage p ist wahr”?).
Paradoxie/logische Form/Cohen: kann auftreten, wenn in (p): (x). phi (p . x) >. ~p. dieser Ausdruck als Ganzes als Wert von p auftreten kann.
Lösung/Cohen: man kann sogar „alle meine Aussagen sind falsch“ als Aussage über den Charakter auffassen. Dann erhält man keine Paradoxie.
CohenVsStrawson: aber wenn das auf „der Polizist ist ein verläßlicher Zeuge“ hinausläuft, dann ist das mehr eine Empfehlung als eine Beschreibung!
Lösung: ich sollte den Typ von Aussage spezifizieren, den ich als unzuverlässig einstufe.
I 217
Strawson/Cohen: hat vielleicht immer noch recht, dass „wahr“ nicht als logisches Prädikat gebraucht wird: logisches Prädikat/Cohen: Bsp
Analyse als Beschreibung: hier ist es „wahre Aussagen Macher“.
Analyse als Empfehlung: hier ist „wahr“ kein logisches Prädikat.
Analyse als Verifikation: hier ist „wahr“ eliminierbar. (Allerdings nicht in der Alltagssprache).

Hor I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
Strawson, P. F. Millikan Vs Strawson, P. F.
 
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I 175
Denotation/Millikan: for us the goal here is to find out what the stabilization function of definite and indefinite denotations is. We have to proceed on our own. We can not rely on the tradition Russel-Strawson-Donnellan.
Reference/MillikanVsStrawson: we have to assume that there are not only speakers who makes references, but must assume that the linguistic expressions make references themselves, too.
- - -
I 272
Subject/predicate/Strawson/Millikan: (S a P in "Logic and Grammar" Millikan: "general concept" is replaced by "characteristics". Fundamental asymmetry:
Individual things: in space and time, exemplify characteristics that come from a particular area.
Then we know for every property that it is in competition with others.
Asymmetry: no such competition applies for individual things. No individual competes with others for characteristics within an area.
No things are related to each other in such a way that for each property, which exemplifies one thing, it would follow that the others do not exemplify it (not simultaneously).
MillikanVsStrawson: but what is "logical competition" among properties? For concepts it is traditionally accepted, but we can not apply that to properties and relations.
Concept/property/predicate/Millikan: the relation between one word and the world lies between the head and the world and can not be internalized. (see above).
I 273
Therefore, there is not even a one-to-one relation between concepts and properties. Two concepts could correspond to one property and a concept (if it has ambiguous Fregean sense) may correspond to two properties. Even if we know of a concept that a property corresponds to it, that is never a priori knowledge.
Properties/a priori/knowledge/Millikan: on incompatibility or compatibility or identity of properties, there is no a priori knowledge. At most there is a natural necessity.
"Competition" between properties/MillikanVsStrawson: is just another type of "natural necessity" besides causality and identity. No "logical competition".
Logic/concept/necessity/Millikan: also "logical possibility" and "logical necessity" between concepts are ultimately natural necessities between concepts.
Logic/Millikan: should furthermore be understood as an empirical science.
Ex "S can not simultaneously be P and not P" is either meaningless, because "S" and "P" have no meaning, or something like true because it is a statement about the nature of the world.

Millk I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987
Wittgenstein, L. Strawson Vs Wittgenstein, L.
 
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Horwich I 195
Fact/situation/VsStrawson: it could be argued that they (because they are connected to that-sentences) are used as placeholders for yet to be specified expressions. Just as E.g. "thing" for nouns E.g. "event " for certain verbs, etc. StrawsonVsVs: the answer is twofold:
(I)
World/StrawsonVsWittgenstein: the world is the totality of things, not of the facts. All the charm of these expressions like "situation", "state" (state of affairs), "fact", etc. is that we look at them as things or quantities of things. (StrawsonVs). StrawsonVsAustin: this urge is overwhelming. Austin does not resist it. He needs for concealment "feature" (feature) as a substitute for "fact".
Definition feature/feature/Strawson: E.g. nose can be a feature of a face. E.g. a mountain feature a landscape.
---
Strawson II 265
StrawsonVsWittgenstein: the world is the totality of things, not of the facts. ---
Wittgenstein VI 172
StrawsonVsWittgenstein/Schulte: actually one should only talk in very specific cases of the meaning of names: E.g. "Peter" (Pierre) means "stone". Schulte: that is quite foreign to Wittgenstein.

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

Hor I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus Logico Philosophicus Frankfurt/M 1960

The author or concept searched is found in the following disputes of scientific camps.
Disputed term/author/ism Pro/Versus
Entry
Reference
Grice Pro Avramides I 162
Strawson: reductive Gricean, per Reductionism - AvramidesVsStrawson

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989

The author or concept searched is found in the following 2 theses of the more related field of specialization.
Disputed term/author/ism Author
Entry
Reference
Redundancy Strawson, P.F.
 
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Horwich I 213
wahr/Alltagssprache/Redundanz/Strawson: (Analysis Vol 9, Nr. 6) These "wahr" und -"falsch": alle ihre nicht-technischen Funktionen können ohne den Gebrauch von "wahr" und "falsch" selbst ausgeführt werden. Man kann eine Aussage machen, ohne "wahr" zu gebrauchen. CohenVsStrawson: es gibt wenigstens eine wichtige nicht-technische Funktion, bei der das nicht geht.
I 213
wahr/Alltagssprache/Redundanztheorie/Strawson: These Bsp "Es ist wahr dass die Sonne scheint": hier können wir "es ist wahr" ersetzen durch performatorische Ausdrücke wie "Ich bestätige", "Ich gebe zu", "ich gestehe zu", "ich garantiere" usw. ohne eine besondere Bedeutungsänderung.

Hor I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
Term Theory Strawson, P.F.
 
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Searle V 174
Termtheorie/Strawson These: (»Termtheorie«) sowohl das Subjekt als auch das Prädikat identifizieren »nichtsprachliche Entitäten«. Sie führen diese in den Satz ein, wo sie durch eine »nicht-relationale Verbindung« miteinander verknüpft werden. Damit vermeidet er zu sagen, der Satz sei eine Aufzählung. Strawson: betont, dass er nicht eine Erklärung des Unterschiedes zwischen Subjekt und Prädikat liefert, sondern nur eine Beschreibung.
SearleVsStrawson: falsche Beschreibung.

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983