Lexicon of Arguments


Philosophical and Scientific Issues in Dispute
 


 

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The author or concept searched is found in the following 1 entries.
Disputed term/author/ism Author
Entry
Reference
Vagueness Williamson
 
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Field II 283
Vagueness/Williamson Puzzles/WilliamsonVsNonfactualism/Field: (Williamson 1994): thesis: for any question there is a simple argument for the conclusion that it has a specific, objective, factual answer. - E.g. Joe is rich or Joe is not rich. - Then there is in each case a fact if he is rich or if he is not rich. Then E.g. Verdi/Bizet is pointless for Williamson. FieldVsWilliamson: E.g. then there must be an inaccessible fact which decides whether the pre-Newtonians mean mass or weight: implausible. ---
II 284
Quantum mechanics: here the Nonfactualism is different.


Fie I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Fie II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Fie III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

The author or concept searched is found in the following 2 controversies.
Disputed term/author/ism Author Vs Author
Entry
Reference
Jackson, F. Williamson Vs Jackson, F.
 
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Stalnaker I 106
Global Supervenience/WilliamsonVsJackson/Stalnaker: so wie Jackson global supervenience definiert, ist sie nicht hinreichend für starke Supervenienz. Def Global Supervenience/Ethik/Jackson:
(s) für alle möglichen Welten (poss.w.) w und w’ wenn w und w’ deskriptiv exakt gleich sind, dann sine sie auch in ethischer Hinsicht exakt gleich.
D.h. das Ethische superveniert auf dem Deskriptiven.
I 107
WilliamsonVsJackson: zeigt, dass globale Supervenienz in diesem Sinn auch gelten kann, wenn die starke supervenience nicht gilt: Def uniforme Eigenschaft/Williamson/Stalnaker: sei eine Eigenschaft, die entweder wahr von allem oder von nichts ist. ((s) dann unterscheiden sich poss.w. unter Umständen darin, dass in einer alle Dinge u sind, in der anderen poss.w. kein Ding u ist).
((s) uniforme Eigenschaft/(s): Bsp Selbstidentität Bsp Verschiedenheit von anderen Individuen).
U: sei die Menge von uniformen Eigenschaften
Pointe: dann U = U’ (der Schließung auf der Menge der U, Eigenschaften, die definierbar sind in Begriffen von uniformen Eigenschaften sind selbst uniform).
Bsp Angenommen, w und w’ seien gleich im Hinblick auf alle uniformen Eigenschaften, dann w = w’.
((s) D.h. sie sind überhaupt gleich).
So dass alle poss.w. die gleich sind im Hinblick auf uniforme Eigenschaften auch gleich sind im Hinblick auf alle Eigenschaften! ((s) Weil F-Eigenschaften noch nicht eingeführt sind, s.u.).
Dann superveniert die Menge aller Eigenschaften global auf den uniformen Eigenschaften.
Aber das gilt nicht für starke oder sogar schwache Supervenienz! Denn zwei Individuen die in derselben poss.w. existieren werden dieselben uniformen Eigenschaften haben, aber können sich im Hinblick auf nicht-uniforme Eigenschaften unterscheiden.
StalnakerVsWilliamson: das stimmt, aber es nützt eben die Lücke aus, die wir im Text geschlossen haben. Daher betrifft es nicht unser Ergebnis.
Lücke:
F: sei eine Eigenschaft, die auf einige aber nicht alle Dinge in Welt w zutrifft.
((s) D.h. F ist keine uniforme Eigenschaft, d.h. dass es noch andere Eigenschaften außer u-Eigenschaften gibt).
f: sei irgendeine Abbildung von Welt w auf sich selbst, die alles was in w F ist, auf etwas, das nicht F ist in w abbildet.
w. wird U-ununterscheidbar von sich selbst sein relativ zur Abbildung f, aber nicht {F}-ununterscheidbar von sich selbst. ((s) Einfach, weil nicht alle Dinge F sind, obwohl alle u sind.)
Daher wird jede Menge von Eigenschaften, die F enthält, global auf U supervenieren.

Sta I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003
Stalnaker, R. Williamson Vs Stalnaker, R.
 
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I 159
Identität/Ununterscheidbarkeit/Timothy WilliamsonVsStalnaker: (1996): Aktualitätsoperator/@/Williamson: wenn wir ihn zu K hinzufügen, können wir die Notwendigkeit der Verschiedenheit aus der notwendigen Identität beweisen.
D.h. aktual verschiedene Dinge sind dann notwendig verschieden:
logische Form:
I- @ (∀x)(∀y)(x ≠ y > Nx ≠ y).
I 160
Stalnaker: mein obiges Unabhängigkeits-Argument für notwendige Verschiedenheit basierte auf zwei Annahmen 1. die extensionale Identitätslogik ist dieselbe wie die der Ununterscheidbarkeit, aber
2. in einer modalen Semantik ohne Symmetriebedingung für die Zugänglichkeitsrelation können Individuen in einer möglichen Welt (poss.w.) unterscheidbar sein, während sie es in einer anderen MöWe nicht sind.
Wenn man nicht "zurückschauen" kann, kann die Information über die Unterscheidung verloren gehen.
Aktualitätsoperator/Williamson: bewahrt die Information, weil man immer zurück zur actual world schauen kann.
Allgemein: die Information über jede aus der actual world zugängliche poss.w. wird in der actual world reflektiert und damit auch in jeder anderen poss.w. in dem Modell.
Williamson: allgemeine Thesis:
I- Ni (x ≠ y > Nj x ≠ y)
In unserem klassischen System ist die universal generalization davon
(∀x)(∀y)(Ni (x ≠ y > Nj x ≠ y)
ungültig und unbeweisbar, weil die Prädikation Existenz impliziert und so die Negation einer Identitätsaussage wahr sein kann, nicht weil die Ausdrücke auf verschiedene Dinge referieren, sondern weil diese gar nicht existieren.
Aber: die Version mit den Quantoren innerhalb des Notwendigkeitsoperators
Ni (∀x)(∀y) (x ≠ y > Nj x ≠ y)
Wird gültig sein, selbst wenn das Gleichheitszeichen als Ununterscheidbarkeit definiert ist. Aber sie wird nicht beweisbar sein.
Grund: K + @ ist eine unvollständige quantifizierte Modallogik.
Aktualitätsoperator/Stalnaker: Problem: die semantischen Beschränkungen für seine Interpretation haben Konsequenzen die nicht in der propositional logic für diesen Operator reflektiert werden, Konsequenzen die auftreten, wenn der Bereich von poss.w. zu poss.w. wechseln darf. Es gibt Sätze ohne Identität die gültig, aber nicht beweisbar sind, Bsp
I- @ N (∀x)(Fx > @MFx)
Counterpart-Semantics/counterpart theory/notwendige Verschiedenheit/Stalnaker: das Fehlen der Notwendigkeit der Verschiedenheit in der GT
I 161
Hängt nicht mit en Grenzen der Ausdruckskraft der Modallogik zusammen (sie fehlt sogar in S5). Die notwendige Identität ist hier gültig und beweisbar. Sondern die Notwendige Verschiedenheit ist weder mit noch ohne Aktualitätsoperator beweisbar.
StalnakerVsWilliamson: daher denke ich, dass sein Argument nicht die These bedroht,
Thesis: Die Notwendigkeit (oder Wesentlichkeit) der Identität ist zentraler in der Identitätslogik als die Notwendigkeit der Verschiedenheit.

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Disputed term/author/ism Author
Entry
Reference
Actual-Operator Williamson, T.
 
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Staln I 160
Aktualitätsoperator/Williamson: bewahrt die Information, weil man immer zurück zur WiWe schauen kann. Allgemein: die Information über jede aus der WiWe zugängliche MöWe wird in der WiWe reflektiert und damit auch in jeder anderen MöWe in dem Modell.
Williamson: allgemeine These
I- Ni (x ungl y > Nj x ungl y)
In unserem klassischen System ist die UG davon
("x)( "y)(Ni (x ungl y > Nj x ungl y)
-¦ I 161
StalnakerVsWilliamson: daher denke ich, daß sein Argument nicht die These bedroht, These die Notwendigkeit (oder Wesentlichkeit) der Identität ist zentraler in der Identitätslogik als die Notwendigkeit der Verschiedenheit.