| Disputed term/author/ism | Author Vs Author |
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| Description Theory | Craig Vs Description Theory | II 156 Synonymie/Burge: er akzeptiert, daß „vixen“ und „weiblicher Fuchs“ synonym sind und argumentiert, daß daher ein ersetzen durch synonyme Wahrheit in Glaubenskontexten nicht erhalten muß. Kripke: (1979. 274, n12) gibt ein ähnliches Beispiel mit Nervenärzten und Psychiatern. Pointe: VsBeschreibungstheorie: hier scheint es nicht gut zu sein, „vixen“ als „wird vixen genannt“ zu analysieren. Kompositionalität/Glauben/Burge: Kompositionalität schlägt in Glaubenskontexten fehl. CresswellVsBurge: wenn wir die Kompositionalität erhalten wollen, müssen wir annehmen, daß „vixen“ lexikalisch mehrdeutig ist. Oder es muß (evtl. Nicht-Standard-) Kontexte geben, in denen es tatsächlich bedeutet „wird „vixen“ genannt“. Pointe: wenn das hier erlaubt ist, dann vielleicht doch auch für Fälle mit „Phosphorus“! II 166 PutnamVsBeschreibungstheorie/natürliche Art-Begriffe/Cresswell: (Putnam 1975, 148) (ebenso wie KripkeVsBeschreibungstheorie der Namen). Problem/Cresswell: Bsp Der Satz „Es gibt Wasser auf der Zwillingserde." (ZE). Angenommen, auf der ZE gibt es kein H2O, dann sollte der Satz, geäußert auf der Erde, falsch sein. Aber da etwas – nämlich XYZ – auf der ZE die Rolle von Wasser spielt, dann scheint die Beschreibungstheorie den Satz wahr zu machen. Lösung/Fodor: (Fodor 1982, 111-113): Ein Wort wie „Wasser“ ist in gewisser Weise kontextuell beschränkt. D.h. indem wir es auf der Erde äußern, meinen wir mit dem Wort „Wasser“ so etwas wie „das, was auf der Erde die Rolle von Wasser spielt“. Fodor/Cresswell: seine Idee ist, daß diese Beschränkungen, nicht Teil des Glaubens sind! Dann kann Oscars Zwilling auf der ZE dasselbe Glauben, wenn er das Wort „Wasser“ in einem Satz gebraucht. Pointe: damit bleibt der methodologische Solipsismus gewahrt, daß eine prop Einst ohne externe Faktoren klassifiziert werden sollte. II 174 Situation/sprachunabhängig/Barwise/Perry/Cresswell: (Barwise/Perry, 1981b, 679): Bsp man kann nicht jemand küssen, ohne ihn zu berühren. sprachunabhängig: nun kann man für „küssen“ jedes andere Wort einsetzen und ebenso für „berühren“. D.h. das hat nichts mit Bedeutungspostulaten oder anderen semantischen Tatsachen zu tun. CresswellVsSituations-Semantik/CresswellvsBarwise: Barwise/Perry setzen das aber einfach nur fest, sie können es nicht erklären. MöWe-Semantik/Cresswell: diese kann es erklären: die Eigenschaft des Küssens wird eine Funktion von Paaren von Individuen auf Mengen von MöWe sein. Dasselbe wird wahr sein von der Eigenschaft des Berührens. Aber für jedes Paar von Individuen (a, b) wird die Menge der MöWe in denen a b küßt eine Teilmenge der Menge der MöWe sein, in denen a b berührt. Dazu brauchen wir also keine Bedeutungspostulate. |
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| Disputed term/author/ism | Author |
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| Situation Semantics | Perry, J. | Cresswell I 63 Situations-SemantikVsMöWe-Semantik/Wissen/Bedeutung/Barwise/Perry/BarweiseVsCresswell/ PerryVsCresswell/Cresswell: die MöWe seien zu groß um das zu erklären, was der Sprecher weiß, wenn er einen bedeutungsvollen Satz äußert. MöWe: sind vollständige mögliche Situationen. Situations-Semantik: wir brauchen eine mehr partielle Art von Entität. ((s) partial, nichts vollständiges). CresswellVsSituations-Semantik: (Cresswell 1985a, 168 ff, 1985b, Kapitel 7) Lösung/Cresswell: These die Situationen müssen nur in dem Sinn partiell sein, daß sie kleine MöWe sind. I 64 Einstellungs-Semantik/Cresswell: (Cresswell 1985b) These: ich verteidige den Zugang zu prop Einst über MöWe-Semantik. I 73 BP: These damit Joe sieht, daß Sally raucht oder nicht raucht müßte er entweder sehen wie sie raucht oder sehen, wie sie nicht raucht. |
Cr I M. J. Cresswell Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988 Cr II M. J. Cresswell Structured Meanings Cambridge Mass. 1984 |