Philosophy Lexicon of Arguments

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Kant, I.
 
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Synthesis Danto I 133
Synthetic a priori/Kant: before any exploration of the world recognizable - on this he builds the mere possibility of doing philosophy at all. - Because it is non-empirical-
Analytically/Kant: E.g. "Every cause has an effect." - Not analytically: "All events have causes." - It does not belong to the meaning of "event" that it has a cause. - But still synthetically a priori: - E.g. "Every event has a cause". - (Variation of Leibniz's law). - It defines what it means for the universe to be intellectually understandable.
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Danto I 211
Experience/representation/continuity/internalism/Danto: continuity is not given in experience. - Otherwise, there would not be the question of whether existence is continuous. - Solution/Kant: mental synthesis.
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Strawson V 26
Synthesis/Kant: the process of production of the unity of experience - there cannot be empirical knowledge of the synthesis - is only obtained through it.
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Stra V 81
Synthesis/Kant: aware, but not how I appear to myself, but only that I am. - Thinking, not watching. - Kant/Strawson: Kant Synthesis is based on differentiation of the capabilities of sensibility and understanding. - StrawsonVs: We try without them.
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Bubner I 100
Urteil/Synthesis/Kant: die Einheit des synthetisch Zusammengefassten gibt dem fraglichen Verhältnis der Begriffe erst die nötige Bestimmtheit. Diese Bestimmtheit trägt des Weiteren den Gegenstandsbezug, der im Urteil als Erkenntnisanspruch stets mit enthalten ist.
"Allein die Synthesis ist doch dasjenige, was eigentlich die Elemente zu Erkenntnissen sammelt und zu einem gewissen Inhalt vereinigt."
Das gelingt dadurch, dass Kant Def Begriffe mit Vorstellungsinhalten gleichsetzt.
I 103
Synthesis/Kant: sie ist ursprünglich einig und für alle Verbindung gleich geltend. Der Hinweis auf die Handlung scheint auch die Frage der Einheit zu beantworten. ((s) weil aus Tätigkeit, nicht aus den Objekten herrührend).
Sie enthält drei Momente.
1. das gegebene Mannigfaltige
2. das Verbinden
3. die Einheit
Dabei existiert kein unabhängiger "Einheitspol", der sozusagen als ein weiteres neben den vielen zu verbindenden Elementen erscheint.
Die Einheit steht dem Vielen nicht als isoliertes Prinzip gegenüber.
Daher spricht der Idealismus von der Identität von Identität und Nichtidentität.
I 104
Einheit/SynthesisIdealismus/Kant: der Ort der Einheitlichkeit lässt sich jetzt bezeichnen, es ist der reine Handlungscharakter der Synthesis. Dieser Handlungscharakter geht über alle Einzelverknüpfungen hinaus, liegt allem tatsächlichen Zusammenstellen voraus und ist durch noch so viele synthetische Akte niemals zu erschöpfen.
I 108
Synthesis/VsKant: seine Nachfolger haben die Schwäche aufgedeckt, daß es für den obersten Punkt dieser Gedankenkette keine Evidenz gibt.
I. Kant
I Günter Schulte Kant Einführung (Campus) Frankfurt 1994
Externe Quellen. ZEIT-Artikel 11/02 (Ludger Heidbrink über Rawls)
Volker Gerhard "Die Frucht der Freiheit" Plädoyer für die Stammzellforschung ZEIT 27.11.03
Dt VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

Bu I
R. Bubner
Antike Themen und ihre moderne Verwandlung Frankfurt 1992


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Ed. Martin Schulz, access date 2017-04-25